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ATS-Datenmigration: Schritte, Risiken und Entscheidungen beim Wechsel

ATS-Datenmigration von Bullhorn, Recruitee oder Otys erfordert Bereinigung, Feld-Mapping und DSGVO-Kontrolle. Vermeiden Sie Fehler mit klarer Strategie.

Recruiter kontrolliert eine ATS-Datenmigration auf einem Bildschirm
Das Wichtigste

Der Erfolg einer ATS-Migration hängt von der Qualität Ihrer Daten ab: bereinigen Sie sie vorab gründlich und ordnen Sie die Felder präzise zu. Mit Testdatensätzen und einer klaren Keep-Archive-Delete-Strategie vermeiden Sie Fehler und erfüllen die DSGVO-Anforderungen.

3 OptionenTeilen Sie Daten in Keep, Archive oder Delete zur effektiven Bereinigung ein.
Größte FehlerquelleDie Feldzuordnung ist die größte Fehlerquelle bei der Migration zu einem ATS.
TestdatensatzBeginnen Sie mit einem kleinen Testdatensatz, um die Datenverknüpfung zu prüfen.
NEN 4400Sensible Daten wie Sozialversicherungsnummern und Ausweisdokumente erfordern eine besonders sichere Übertragung.

Daten in ein ATS migrieren bedeutet, dass Sie nur Daten mitnehmen, die stimmen, erlaubt sind und direkt nutzbar bleiben. Sie beginnen mit dem Bereinigen, bestimmen, was Sie behalten, und übertragen die Daten erst danach mit einem klaren Feld-Mapping. Wer diesen Prozess Schritt für Schritt durchführt, verhindert Fehler und arbeitet sofort mit einer sauberen Datenbank.

In diesem Artikel lesen Sie, wie Sie das praktisch bei Bullhorn, Recruitee und Otys angehen, inklusive Risiken, Entscheidungen und Kontrollpunkten.

  • Bereinigung bestimmt den Erfolg Ihrer Migration
  • Nicht alle Daten müssen ins neue ATS mit
  • Feld-Mapping ist die größte Fehlerquelle
  • Die DSGVO und Aufbewahrungsfristen steuern Ihre Entscheidungen

Warum Daten in ein ATS migrieren oft mehr Zeit kostet als erwartet

Eine ATS-Datenmigration wirkt technisch, aber die größte Arbeit steckt in der Datenqualität. Alte Fehler kommen sofort ans Licht, sobald Sie die Daten kontrollieren. Denken Sie an doppelte Kandidaten, leere Felder und falsche Status. Deshalb kostet die Vorbereitung oft mehr Zeit als der eigentliche ATS-Import.

Für Personalvermittlungen spielt das noch stärker. Sie arbeiten mit größeren Datensätzen und mehr Beziehungen zwischen Kandidaten, Kunden und Platzierungen. Dadurch wächst die Wahrscheinlichkeit von Inkonsistenzen. Wer das vorab löst, verhindert Probleme nach dem Go-Live.

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Daten in ein ATS migrieren beginnt mit dem Bereinigen Ihrer Recruiting-Datenbank

Eine gute Migration beginnt mit dem Bereinigen Ihrer Recruiting-Datenbank. Das wird auch „Recruiting Data Cleanup“ genannt. Sie entfernen doppelte Profile, schließen alte offene Stellen und prüfen, ob Daten noch relevant sind. Dadurch sinkt die Fehlerquote und steigt die Nutzbarkeit Ihres neuen Systems.

Arbeiten Sie dabei mit drei Optionen. „Keep“ bedeutet, dass die Daten aktuell und erlaubt sind. „Archive“ bedeutet, dass Sie Daten für die Historie aufbewahren. „Delete“ bedeutet, dass es keinen Zweck oder keine Rechtsgrundlage mehr gibt. Diese Einteilung macht das Migrieren von Daten in ein ATS übersichtlich und beherrschbar.

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Daten in ein ATS migrieren pro System: Bullhorn, Recruitee und Otys

Der Ansatz unterscheidet sich je nach Quell-ATS. Deshalb müssen Sie vorab wissen, wo die Risiken liegen.

  • Bullhorn-Migration: läuft oft über eine API. Der Zugang zu Daten ist gut geregelt, aber Individualfelder sind oft inkonsistent. Dadurch erfordert das ATS-Feld-Mapping hier zusätzliche Aufmerksamkeit.
  • Recruitee-Migration: hat eine klare Struktur mit einer API und Webhooks. DSGVO-Einstellungen sind besser sichtbar. Trotzdem bleibt Mapping nötig, um die Bedeutung zu erhalten.
  • Otys-Datenexport: erfordert mehr Vorbereitung. Exporte unterscheiden sich je nach Einrichtung und laufen oft über Partner. Dadurch sind eine gute Planung und Abstimmung wichtig.

Diese Unterschiede bestimmen, wie viel Arbeit Sie mit der Vorbereitung und Kontrolle haben.

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So funktioniert es
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Daten in ein ATS migrieren und die DSGVO: was dürfen Sie mitnehmen und was nicht?

Bei einer DSGVO-konformen Datenmigration bleiben Aufbewahrungsfristen an das ursprüngliche Datum gekoppelt. Eine Migration ändert das nicht. Deshalb müssen Sie pro Datensatz prüfen, ob eine gültige Rechtsgrundlage besteht. Ohne legitimen Grund darf die Daten nicht ins neue System mit.

Achten Sie besonders auf sensible Bewerberdossiers, etwa mit Ausweisdokumenten oder einer Sozialversicherungsnummer. Solche Daten erfordern eine gesicherte Übertragung. Nutzen Sie keine einfachen Exporte und beschränken Sie den Zugriff. Das verhindert Risiken und sorgt dafür, dass Sie den gesetzlichen Vorgaben entsprechen.

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Daten in ein ATS migrieren mit klaren Entscheidungen für Feld-Mapping

ATS-Feld-Mapping bedeutet, dass Sie alte Felder mit neuen Feldern verknüpfen. Das ist vor allem inhaltliche Arbeit. Sie bestimmen, was ein Feld bedeutet und ob es noch gebraucht wird. Felder ohne klare Funktion nehmen Sie nicht mit.

Ein praktisches Beispiel hilft hierbei. Ein Feld wie „Kandidatenstatus“ kann in alten Systemen mehrere Bedeutungen haben. Sie wählen eine klare Struktur in dem neuen ATS. Dadurch wird Ihr Reporting zuverlässiger.

Beginnen Sie klein mit einem Testdatensatz. Prüfen Sie, ob die Daten logisch ankommen, und passen Sie das Mapping an, wo nötig.

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Anbindungen und Integrationen nach der Migration von Daten in ein ATS prüfen

Nach der Migration müssen Sie alle Anbindungen ausführlich testen. Denken Sie dabei an eine DATEV-, Personio- oder SAP-Anbindung für HR und Gehaltsabrechnung. Prüfen Sie, ob Daten wie Verträge und Stunden korrekt verarbeitet werden. Fehler in diesen Integrationen wirken sich nämlich direkt auf Ihre Prozesse und Kosten aus.

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Migrationsstrategie wählen: ein vollständiger Wechsel oder schrittweise?

Sie können sich für eine vollständige Migration oder einen schrittweisen Ansatz entscheiden. Ein vollständiger Wechsel ist schneller, erfordert aber eine straffe Planung. Ein schrittweiser Ansatz gibt mehr Kontrolle, bedeutet aber, dass Sie vorübergehend in zwei Systemen arbeiten. Die richtige Wahl hängt von der Komplexität und Ihren Abhängigkeiten ab.

  • Vollständig: schnell live, aber höherer Druck auf die Vorbereitung
  • Schrittweise: mehr Kontrolle, aber eine längere Übergangsphase
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Testen und validieren für einen zuverlässigen Go-Live

Führen Sie immer eine Testmigration mit einem begrenzten Datensatz durch. Prüfen Sie dabei Kerndaten wie Kandidaten, offene Stellen und Platzierungen. Lassen Sie Recruiter mitschauen, da sie schnell sehen, ob die Daten logisch eingeteilt sind. Verarbeiten Sie deren Feedback und passen Sie die Einstellungen an, bevor Sie endgültig live gehen.

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Die Arbeitsweise nach der Migration bestimmt den echten Wert

Nach dem Go-Live beginnt die eigentliche Arbeit. Legen Sie klar fest, wie Teams die Daten eingeben und nutzen sollen. Indem Sie mit Vorlagen arbeiten und die Arbeitsweise festhalten, sorgen Sie für eine konsistente Eingabe. Dadurch bleibt Ihre Datenbank sauber und nutzbar.

Es hilft enorm, wenn jeder versteht, wie es in der Praxis funktioniert. Klare Prozesse sorgen für eine bessere Akzeptanz und weniger Fehler. In unseren Praxisbeispielen sehen Sie, wie andere Organisationen das erfolgreich angehen.

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Go/No-Go-Fragen für das Migrieren von Daten in ein ATS

  • Hat das ATS eine klare Importfunktion?
  • Wie funktioniert das Mapping und was kostet eventueller Individualaufwand?
  • Gibt es Logging- und Auditmöglichkeiten?
  • Können Sie bei Fehlern ein Rollback durchführen?
  • Wie werden die Daten während der Übertragung gesichert?

Bei komplexen Situationen können Sie Kontakt aufnehmen, um alle Entscheidungen vorab klar zu bekommen.

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Häufig gestellte Fragen zum Migrieren von Daten in ein ATS

Wie lange dauert eine ATS-Migration?

Die Dauer hängt von der Datenqualität, dem Volumen und den Integrationen ab. Das Bereinigen und die Vorbereitung nehmen oft mehrere Wochen in Anspruch.

Muss ich alle Daten migrieren?

Nein. Nehmen Sie nur Daten mit, die rechtlich erlaubt und operativ sinnvoll sind. Überflüssige Daten führen zu Fehlern und zusätzlichen Kosten.

Was geht am häufigsten schief bei einer Migration?

Ein falsches Feld-Mapping und schlechte Datenqualität verursachen die meisten Probleme. Deshalb liegt der Fokus immer auf Vorbereitung und Kontrolle.

Wie prüfe ich, ob meine Daten nach der Migration stimmen?

Führen Sie Testmigrationen durch, prüfen Sie Stichproben und lassen Sie die Endnutzer die Daten im neuen System validieren.

Ein guter Ansatz für das Migrieren von Daten in ein ATS sorgt für einen sauberen Start, bessere Prozesse und mehr Griff auf Ihre Recruiting-Daten.

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