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15 Min. Lesezeit

Baupersonal gewinnen nach Funktionstyp: So erreichen Sie die richtigen Kandidaten

Baupersonal gewinnen gelingt besser mit dem richtigen Kanal pro Funktionstyp. Entdecken Sie den Ansatz für ausführende, technische und leitende Funktionen.

Recruiter wählt den passenden Kanal, um Baupersonal nach Funktionstyp zu gewinnen
Das Wichtigste

Effektive Rekrutierung von Baupersonal beginnt mit der Einteilung von Stellenausschreibungen in vier spezifische Funktionsebenen, um pro Typ den richtigen Kanal-Mix zu bestimmen. Durch die Anpassung der Botschaft an die Bedürfnisse der Zielgruppe vermeiden Sie Streuverluste, doppelte Ansprachen und Zeitverlust.

4 FunktionsebenenTeilen Sie Stellen in ausführend, koordinierend, spezialisiert oder leitend ein.
2 KanäleWählen Sie pro Funktionstyp maximal zwei Hauptkanäle und einen unterstützenden Kanal.
Lokaler FokusSetzen Sie auf regionale Sichtbarkeit und eigene Netzwerke für ausführendes Personal.
MessbarkeitÜberwachen Sie pro Kanal die Anzahl erreichbarer Kandidaten, Reaktionen, Gespräche und Platzierungen.

Baupersonal gewinnen funktioniert am besten, wenn Sie zuerst den Funktionstyp bestimmen und danach erst den Kanal wählen. Für ausführende Funktionen wirken Empfehlungen, lokale Sichtbarkeit und einfache Kampagnen oft besser. Für Arbeitsvorbereiter, Ingenieure und Projektleiter ist LinkedIn häufiger nutzbar, weil dort mehr fachliche Informationen zu finden sind. So vermeiden Sie Streuverluste, doppelte Ansprache und Zeitverlust.

In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Vakanzen in vier Funktionsebenen einteilen, welcher Kanalmix dazu passt und wie Sie messen, was tatsächlich Kandidaten bringt.

  • Ordnen Sie jede Vakanz zunächst als ausführend, koordinierend, spezialistisch oder leitend ein.
  • Wählen Sie pro Funktionstyp maximal zwei primäre Kanäle und einen unterstützenden Kanal.
  • Nennen Sie in Vakanzen und Nachrichten vor allem Gehalt, Region, Fahrzeit, Arbeitszeiten und Projekttyp.
  • Messen Sie pro Kanal die Zahl erreichbarer Kandidaten, Reaktionen, Gespräche, den Ausfall und die letztendlichen Platzierungen.

Warum Baupersonal gewinnen erst funktioniert, wenn Sie zuerst den Funktionstyp wählen

Viele Teams starten mit dem Kanal, den sie bereits kennen. Sie schalten eine Vakanz, starten eine Kampagne oder beginnen direkt mit der Suche auf LinkedIn. Das wirkt schnell, ist aber oft nicht die klügste Route. Die Art der Funktion bestimmt nämlich, wo Kandidaten sichtbar sind, welche Informationen sie brauchen und wie niedrig die Hürde sein muss, um zu reagieren. Deshalb funktioniert Baupersonal gewinnen besser, wenn Sie vorab festlegen, ob eine Rolle ausführend, koordinierend, spezialistisch oder leitend ist.

Diese Einteilung hilft auch bei Planung und Budget. Ein Zimmermann reagiert meist auf andere Reize als die Zielgruppe, die Sie bei der Suche nach einem Arbeitsvorbereiter ansprechen, oder bei einem Prozess, um einen Projektleiter im Bauwesen zu finden. Wenn Sie diesen Unterschied vorher klar haben, wird die Wahl der Recruiting-Kanäle im Bauwesen deutlich einfacher. Für Teams, die vor allem auf LinkedIn aktiv sind, hilft es, sich zunächst anzusehen, für wen Elvatix gedacht ist. So wird klar, in welchen Recruiting-Kontext diese Route logisch passt.

Vier Funktionsebenen für jede Vakanz

Die erste Ebene ist ausführend. Denken Sie dabei an Zimmerleute, Installationsmonteure, Servicemonteure und Baustellenmitarbeiter. Für diese Gruppe zählen Region, Fahrzeit, Arbeitszeiten, ein Firmenwagen, gutes Werkzeug und die Art des Projekts oft besonders schwer. Das macht den Ansatz beim Gewinnen von Bauarbeitern und Monteuren sehr praktisch und lokal ausgerichtet.

Die zweite Ebene ist koordinierend. Denken Sie an Arbeitsvorbereiter, Planer und Bauleiter vor Ort. Diese Menschen achten häufiger auf Verantwortlichkeiten, die Abstimmung mit der Ausführung, den Projekttyp und die Art, wie ein Team zusammenarbeitet. Die dritte Ebene ist spezialistisch, mit Funktionen wie Kalkulatoren, Ingenieuren und BIM-Spezialisten. Hier geht es häufiger um Software, Vertragsformen, Nischenwissen und ein spezifischeres Suchgebiet. Die vierte Ebene ist leitend, etwa Projektleiter, technische Manager und Teamleads. Für sie spielen Wirkung, Führung, Projektumfang und Arbeitsbedingungen oft die größte Rolle.

Der Fehler, den viele Teams machen

Ein häufiger Fehler ist, dass ein einziger Kanal für alle Vakanzen genutzt wird. Dasselbe Budget geht dann an ausführende Funktionen, Stabsrollen und leitende Funktionen. Das sorgt für Streuverluste; die Botschaft wird zu breit und der Prozess unruhig. Bei der Personalsuche im Bauwesen ist es deshalb klüger, pro Vakanz einen gezielten, kleinen Kanalmix zu wählen. So wird Personal gewinnen im Bauwesen besser messbar, und Sie können schneller nachsteuern, wenn ein bestimmter Kanal zu wenig bringt.

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Baupersonal gewinnen für ausführende Funktionen erfordert lokale Sichtbarkeit

Für ausführende Funktionen ist LinkedIn in der Regel nicht der beste Ausgangspunkt. Viele Fachkräfte sind dort nur begrenzt aktiv oder nutzen die Plattform nicht, um den Job zu wechseln. Deshalb dreht sich Baupersonal gewinnen auf dieser Funktionsebene häufiger um lokale Sichtbarkeit in der Region, die Netzwerke aktueller Mitarbeiter und eine niedrigschwellige Möglichkeit, Interesse zu zeigen. Das ist besonders entscheidend, wenn kurzfristig Personal auf der Baustelle oder im Außendienst benötigt wird.

Wann LinkedIn hier weniger logisch ist

Wer vor allem praktische Arbeit leistet und seit Jahren über Mundpropaganda den Arbeitgeber wechselt, hat oft wenig Grund, ein umfangreiches Onlineprofil zu pflegen. Das bedeutet aber nicht, dass diese Zielgruppe unerreichbar ist. Es bedeutet lediglich, dass ein Wechsel meist über jemanden aus dem eigenen Netzwerk entsteht, über ein auffälliges Projekt in der Nähe oder über eine einfache Kampagne mit niedriger Hürde. Deshalb bringt LinkedIn für ausführende Rollen oft weniger, als Recruiting-Teams erwarten.

Kanäle, die hier oft besser funktionieren

Empfehlungen und lokale Sichtbarkeit bilden in diesem Fall oft die stärksten primären Kanäle. Aktuelle Mitarbeiter kennen regelmäßig geeignete Fachkräfte aus früheren Projekten, Ausbildungen oder einfach aus ihrer eigenen Region. Baustellenschilder, erkennbare Firmenwagen und prominente Projekte helfen ebenfalls enorm; Menschen sehen so direkt, welche Arbeit ausgeführt wird und für welchen Arbeitgeber. Ein hervorragender unterstützender Kanal ist eine gezielte Social-Media-Kampagne oder ein schneller Bewerbungsweg über WhatsApp. Das funktioniert gut, weil viele ausführende Kandidaten keine Lust haben, lange Formulare auszufüllen.

Firmenwagen, Baustellenschilder und Projekte als Bewerberkommunikation

Lokale Sichtbarkeit ist absolut kein nettes Extra, sondern ein fester Bestandteil, um regionale Reichweite aufzubauen. Ein Firmenwagen, der täglich unterwegs ist, oder ein auffälliges Schild bei einem bekannten Projekt sorgt sofort für Wiedererkennung und Vertrauen. Menschen sehen tatsächlich die Arbeit statt nur einen abstrakten Stellentext. Das hilft erheblich beim Finden von technischem Personal in einem angespannten Arbeitsmarkt, weil die Hürde zu reagieren deutlich sinkt, wenn jemand bereits ein Bild vom Arbeitgeber hat.

Was Sie in der Vakanz und Kampagne nennen sollten

Nennen Sie vor allem konkrete Arbeitsbedingungen. Denken Sie an die Gehaltsspanne, eventuelle Zuschläge, die Arbeitsregion, die Fahrzeit, Arbeitszeiten, feste Schichten, die Art der Arbeit, die Qualität des Werkzeugs und ob ein Firmenwagen verfügbar ist. Vermeiden Sie hohle Phrasen, die wenig bringen. Kandidaten wollen einfach schnell wissen, wo sie arbeiten werden, wie ihre Woche aussieht und was ihnen dafür geboten wird. Ein starker Einstieg ist zum Beispiel: „Wir suchen einen Zimmermann für Wohnbauprojekte im Raum Stuttgart. Sie arbeiten zu festen Zeiten, wissen im Voraus immer, an welchen Projekten Sie mitarbeiten, und erhalten professionelles Werkzeug."

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Baupersonal gewinnen für Arbeitsvorbereiter und Projektleiter erfordert Präzision

Bei koordinierenden, spezialistischen und leitenden Rollen verschiebt sich der Ansatz. Arbeitsvorbereiter, Kalkulatoren, Ingenieure und Projektleiter haben viel häufiger ein aktuelles LinkedIn-Profil voller klarer Funktionsinformationen und konkreter Projekterfahrung. Dadurch können Sie beim Gewinnen von technischem Personal viel gezielter und persönlicher vorgehen. Es lohnt sich auf diesen Funktionsebenen deshalb, zunächst scharf zu selektieren, bevor Sie jemanden ansprechen.

Wer diese Zielgruppe sehr präzise eingrenzen möchte, kann technisches Talent mit KI-Sourcing finden. Damit suchen Sie in gewöhnlicher Alltagssprache nach Kriterien wie Region, akzeptabler Fahrzeit, spezifischem Softwarewissen, Projekttyp und benötigtem Nischenwissen. Das hilft enorm bei Recruiting und Auswahl im Bauwesen, weil Sie blitzschnell sehen, welche Kandidaten inhaltlich wirklich zur Vakanz passen und welche nur vom Funktionstitel her ein Match scheinen.

Rollen, für die LinkedIn gut nutzbar ist

Der Einsatz von LinkedIn ist eine logische Wahl bei der Suche nach einem Arbeitsvorbereiter, für spezialistische technische Rollen und wenn Sie ganz gezielt einen Projektleiter im Bauwesen finden möchten. Diese Zielgruppe teilt oft ausführliche und klare Informationen über ihre laufenden Projekte, täglichen Verantwortlichkeiten und ihr Fachwissen. Dadurch können Sie viel gezielter wählen, wen Sie ansprechen und mit welcher Botschaft Sie das tun. So ist die Chance auf qualitativ hochwertige und relevante Reaktionen deutlich größer als bei einer allgemeinen, breiten Kampagne.

Was eine kurze und technische Ansprachenachricht stark macht

Eine gute Nachricht ist kurz, spezifisch und auf den Punkt. Nennen Sie direkt die Funktion, die Art der Projekte, die Region und die zugehörige Gehaltsspanne, sofern Sie diese konkret machen können. Schließen Sie die Nachricht mit einer klaren Frage ab. Für Teams, die über LinkedIn rekrutieren, bilden persönliche Kontaktanfragen für technisches Talent einen ausgezeichneten ersten Schritt. Damit stellen Sie auf niedrigschwellige Weise Kontakt her, ohne gleich zu viel vom Kandidaten zu verlangen.

Ein praktisches Beispiel: „Hallo Mark, ich habe Ihre schöne Erfahrung in der Arbeitsvorbereitung im Gewerbebau gesehen. Wir suchen aktuell jemanden für verschiedene Renovierungsprojekte im Raum Frankfurt. Diese Rolle erfordert viel Abstimmung mit der Ausführung und liegt in einer attraktiven, klaren Gehaltsspanne. Sind Sie offen für ein kurzes Kennenlernen?"

Was Sie besser weglassen

Lassen Sie lange, ausschweifende Einleitungen weg und vermeiden Sie vage Begriffe über die Unternehmenskultur. Nutzen Sie Profilinformationen aus jemandes Account außerdem nur, wenn diese wirklich relevant für die konkrete Funktion oder das Projekt sind. Kandidaten merken blitzschnell, ob eine Nachricht sorgfältig maßgeschneidert oder als Massennachricht verschickt wurde. Deshalb funktioniert ein kurzer, inhaltlicher und sachlicher Ansatz fast immer besser als eine langatmige Geschichte über Stimmung und Ambitionen.

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So funktioniert es
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Baupersonal gewinnen mit LinkedIn funktioniert vor allem für die professionelle Ebene

LinkedIn ist sicher nicht der eine Kanal für den gesamten Baumarkt. Beim Gewinnen von Baupersonal funktioniert die Plattform vor allem für Funktionen mit gängigen Titeln und klaren fachlichen Informationen. Denken Sie dabei an Kalkulatoren, Ingenieure, Arbeitsvorbereiter, Projektleiter und technische Manager. Für diese Gruppe ist ein kombinierter Ansatz aus gezielter Suche, sorgfältiger Auswahl und persönlichem Nachfassen sehr effektiv. In der Praxis sehen wir, dass Recruiter deutlich schneller arbeiten, wenn sie ihre Suchanfrage in gewöhnlicher Alltagssprache formulieren und anschließend selbst die ausgewählten Profile prüfen können.

Persönliche Ansprache bleibt hierbei enorm wichtig, einfach weil die besten Kandidaten oft nicht aktiv nach einem neuen Job suchen. Deshalb funktioniert eine kurze, persönliche erste Nachricht deutlich besser als eine unpersönliche Massennachricht. Für Recruiting-Teams, die täglich mit LinkedIn arbeiten, bleibt die Qualität gewahrt, wenn jede Nachricht vor dem Versand noch einmal von einem Recruiter durchgesehen wird. Wer mit eigenen Augen sehen möchte, wie persönliche Nachrichten auch in größerem Umfang relevant bleiben können, kann sich die persönliche Ansprache im Manpower-Fall ansehen.

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Baupersonal gewinnen über Empfehlungsrecruiting im Bauwesen als festen Kanal

Empfehlungsrecruiting im Bauwesen ist keine einmalige, lose Aktion. Es ist ein fester und zuverlässiger Kanal, der vor allem für ausführende Funktionen mit regionaler Verwurzelung äußerst stark wirkt. Innerhalb dieser Zielgruppe ist gegenseitiges Vertrauen oft entscheidend. Ein guter Tipp von einem Bekannten wiegt dann auch schwerer als die schönste allgemeine Marketingkampagne. Wenn Sie ein Empfehlungsprogramm strukturell aufbauen, bildet es auf Dauer eine stabile Quelle für neuen Zulauf statt eines Zufallstreffers.

So richten Sie Empfehlungen einfach ein

  • Schritt 1: Erklären Sie Kollegen kurz und knapp, für welche Funktionen Sie Empfehlungen suchen und in welcher konkreten Region.
  • Schritt 2: Machen Sie das Melden eines Kandidaten einfach, etwa über einen festen Ansprechpartner oder ein sehr kurzes Webformular.
  • Schritt 3: Geben Sie immer schnell eine Rückmeldung. So sehen Mitarbeiter sofort, dass ihr Hinweis ernst genommen wird.
  • Schritt 4: Vereinbaren Sie vorab eine klare Prämie und seien Sie völlig transparent darüber, wann diese genau ausgezahlt wird.
  • Schritt 5: Erfassen Sie jede Empfehlung an einem zentralen Ort. So verhindern Sie, dass dieser Kandidat kurz darauf unbeabsichtigt noch über eine Onlinekampagne oder über LinkedIn angesprochen wird.

Warum eine einzelne interne E-Mail nicht ausreicht

Ein einmaliger Aufruf per E-Mail bringt zwar manchmal einen einzelnen Kandidaten, sorgt aber selten für ein strukturelles, vorhersehbares System. Ohne eine klare Erklärung bleibt für Mitarbeiter unklar, wen Sie genau suchen. Fehlt eine schnelle Rückmeldung, ebbt das Vertrauen Ihrer Kollegen schnell ab. Und ohne eine zentrale Erfassung entstehen unweigerlich schlampige Fehler in der weiteren Abwicklung. Deshalb funktioniert ein Empfehlungsprogramm erst dann wirklich gut, wenn es ein fester Bestandteil des breiteren Recruiting-Prozesses ist.

Welche Funktionen oft gut über Empfehlungen zustande kommen

Vor allem Vakanzen für ausführende Funktionen werden auffällig oft erfolgreich über Empfehlungen besetzt. Denken Sie dabei an Zimmerleute, Monteure und diverse andere Fachkräfte, die traditionell stark in ihrer eigenen Region verwurzelt sind. Diese Zielgruppe vertraut deutlich eher der Meinung von jemandem aus dem direkten Netzwerk als einer willkürlichen, breiten Onlinekampagne. Es ist daher keine Überraschung, dass Empfehlungen in der Praxis für viele Unternehmen zu den allerbesten Recruiting-Kanälen im Bauwesen gehören.

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Eine Entscheidungstabelle für die richtige Kanalwahl pro Funktionstyp

Die folgende Übersicht hilft Ihnen, pro Vakanz blitzschnell die richtige Kanalwahl zu treffen. Halten Sie den Mix dabei immer klein und überschaubar. Wählen Sie pro Rolle maximal zwei primäre Kanäle und nur einen unterstützenden Kanal. So bleibt der gesamte Ansatz übersichtlich, und Sie können im Nachhinein viel besser durchmessen, welche Methode am besten funktioniert.

  • Ausführend: Beispiele hierfür sind der Zimmermann, Servicemonteur, Installationsmonteur und Baustellenmitarbeiter. Die primären Kanäle sind Empfehlungen und lokale physische Sichtbarkeit. Ein hervorragender unterstützender Kanal ist eine Social-Media-Kampagne oder WhatsApp-Zulauf. In Ihrer Kommunikationsbotschaft stehen Region, erwartete Fahrzeit, Gehaltsspanne, Arbeitszeiten, die Art der Arbeit und Dinge wie der Firmenwagen und gutes Werkzeug im Mittelpunkt. Messen Sie dabei die erreichbaren Kandidaten, die Zahl der Reaktionen, die Gespräche, den Ausfall und die erfolgreichen Platzierungen.
  • Koordinierend: Beispiele sind Rollen wie Arbeitsvorbereiter, Planer und Bauleiter vor Ort. Die primären Kanäle für diese Gruppe sind LinkedIn-Sourcing und sehr gezielte Vakanzplatzierungen auf Jobbörsen. Ein internes Empfehlungsprogramm bildet hier einen völlig logischen unterstützenden Kanal. In Ihrer Kommunikation nennen Sie vor allem den Projekttyp, die Verantwortlichkeiten, die Region, Gehaltsspanne und den Grad der Abstimmung mit der Ausführung. Messen Sie genau relevante Reaktionen, geführte Gespräche, die Qualität Ihrer Auswahl, Ausfall und endgültige Platzierungen.
  • Spezialistisch: Beispiele sind die Funktionen Kalkulator, Ingenieur und BIM-Spezialist. Ihre primären Kanäle sind LinkedIn-Sourcing und eine gezielte, persönliche Ansprache. Aktiv sein in einer Nischen-Community oder der Einsatz von Empfehlungen kann hier hervorragend unterstützend wirken. In Ihrer Ansprache stehen das benötigte Nischenwissen, die genutzten Softwaresysteme, die Art der Projekte, die Region und die fachliche Tiefe der Rolle im Mittelpunkt. Sorgen Sie dafür, dass Sie die erreichbaren Kandidaten, nachfolgende Reaktionen, die Anzahl der Gespräche, den Ausfall pro Bewerbungsphase und die endgültigen Platzierungen sichtbar machen.
  • Leitend: Beispiele sind der Projektleiter, technische Manager und der Teamlead. Primäre Kanäle bestehen aus einer hyperpersönlichen LinkedIn-Ansprache und dem Ansprechen eines gezielten, warmen Netzwerks. Auch hier bleibt eine Empfehlung als angenehme Unterstützung nützlich. In Ihrer Botschaft liegt der Fokus auf der letztendlichen Wirkung der Rolle, der Art der Führung, dem Projektumfang, der Region und der zugehörigen Gehaltsspanne. Messen Sie sorgfältig die Kontaktquote, die Anzahl der Gespräche, die Durchlaufzeit des gesamten Auswahlprozesses, den Ausfall und die Zahl der erfolgreichen Platzierungen.
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So messen Sie, ob Personal gewinnen im Bauwesen wirklich funktioniert

Viele Recruiting-Teams starren sich ausschließlich blind auf die Zahl der eingegangenen Bewerbungen. Diese Perspektive ist jedoch zu begrenzt. Beim Gewinnen von Personal im Bauwesen müssen Sie pro Kanal genau durchmessen, wie viele potenzielle Kandidaten Sie tatsächlich erreichen und was anschließend im Funnel passiert. Sonst wirkt ein Kanal an der Oberfläche vielleicht sehr erfolgreich und geschäftig, während er unter dem Strich erschreckend wenige passende Gespräche bringt.

Messen Sie mehr als nur Bewerbungen

Nutzen Sie über die gesamte Linie und pro Kanal exakt dieselben Messpunkte. Schauen Sie objektiv auf die erreichbaren Kandidaten, die tatsächlichen Reaktionen, die geführten Gespräche, den Grad des Ausfalls und die endgültigen Platzierungen. Erst dann entdecken Sie blitzschnell, welcher Kanal vor allem Bekanntheit und Sichtbarkeit aufbaut, und welcher Kanal die eigentliche Qualität bringt. So kann eine Social-Media-Kampagne enorm viel Markenbekanntheit in der Region bringen, während LinkedIn im Kern deutlich weniger Reichweite hat, aber merklich bessere Gespräche für hochspezialisierte Rollen liefert.

Schauen Sie auch pro Region

Eine kluge Kanalwahl hängt stark von der jeweiligen Region ab. In der einen Umgebung erleben Sie nun einmal deutlich mehr Engpässe und starke Konkurrenz von anderen großen Arbeitgebern. In einem anderen Einzugsgebiet wiegen weiche Faktoren wie Fahrzeit, Weiterbildungsmöglichkeiten und der übliche Arbeitsweg plötzlich viel schwerer. Dadurch kann ein Ansatz, der in Hamburg hervorragend funktioniert, in Rostock oder im Raum München völlig scheitern. Messen Sie Ihre Daten also immer getrennt pro Standort oder abgegrenztem Einzugsgebiet, und stimmen Sie die endgültige Botschaft sorgfältig darauf ab.

Vermeiden Sie eine doppelte Ansprache

Wenn Sie Empfehlungsprogramme, aktive Kampagnen und die Nutzung von LinkedIn gleichzeitig einsetzen, müssen Sie einfach zentral festhalten, wer bereits im Blickfeld ist. Das verhindert die unangenehme Situation, dass ein Kandidat zuerst über einen geschätzten Mitarbeiter empfohlen wird, anschließend mit einer Onlineanzeige angesprochen wird und zu allem Überfluss später in derselben Woche noch eine separate LinkedIn Nachricht erhält. So etwas wirkt enorm chaotisch und senkt die Chance auf eine positive Reaktion erheblich. Eine einfache, aber übersichtliche zentrale Liste, inklusive Quellenangabe, Datum und aktuellem Status, reicht oft schon vollkommen aus, um das geordnet zu regeln.

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Häufig gestellte Fragen zu Baupersonal gewinnen

Wann ist LinkedIn sinnvoll für Baurecruiting?

LinkedIn ist vor allem sehr wertvoll für koordinierende, spezialistische und leitende Funktionen. Denken Sie dabei an Arbeitsvorbereiter, Kalkulatoren, Ingenieure, Projektleiter und technische Manager. Für die große Gruppe ausführender Rollen ist diese Plattform als Hauptkanal in der Regel deutlich weniger geeignet, einfach weil diese praktische Zielgruppe online viel weniger aktiv ist.

Wie erreichen Sie ausführende Fachkräfte, die nicht aktiv suchen?

Setzen Sie klug auf Empfehlungen, starke lokale Sichtbarkeit, niedrigschwellige Social-Media-Kampagnen und spezifische, fachbezogene Communitys. Machen Sie das Reagieren für den Kandidaten anschließend so einfach wie möglich, etwa direkt über WhatsApp oder eine sehr kurze Landingpage. Zeigen Sie außerdem auf einen Blick, wo die Arbeit genau stattfindet, was die Funktion finanziell ungefähr einbringt und wie die reguläre Arbeitswoche in der Praxis aussieht.

Was schreiben Sie in eine Nachricht an technisches Talent?

Halten Sie Ihre Kommunikation kurz, freundlich und äußerst konkret. Nennen Sie direkt den Funktionstitel, die Art der Projekte, die betreffende Arbeitsregion und – sofern einigermaßen repräsentativ – die Gehaltsspanne. Beenden Sie die Nachricht anschließend mit einer einzigen, klaren Frage. Vermeiden Sie außerdem unbedingt allgemeine, austauschbare Sätze, die schnell so wirken, als wären sie ungeprüft an Dutzende Personen gleichzeitig verschickt worden.

Welche Kennzahlen sollten Sie pro Kanal verfolgen?

Überwachen Sie pro Kanal strukturell, wie viele einzigartige Kandidaten Sie erreichen, welcher Anteil tatsächlich reagiert, wie viele Kennenlerngespräche daraus entstehen, in welcher Phase der meiste Ausfall stattfindet und wie viele endgültige Platzierungen daraus folgen. Dadurch sehen Sie auf einen Blick, welcher Kanal vor allem beim reinen Reichweitenaufbau gut abschneidet, und welcher Kanal Ihrer Organisation wirklich die gewünschte inhaltliche Qualität bringt.

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Praktischer nächster Schritt für Teams, die täglich LinkedIn nutzen

Arbeitet Ihr Recruiting-Team im Grunde schon recht viel mit LinkedIn? Setzen Sie diese zeitintensive Route dann künftig nur noch strategisch für die Funktionsebenen ein, bei denen sie tatsächlich Sinn ergibt. Nutzen Sie LinkedIn äußerst gezielt für Arbeitsvorbereiter, Ingenieure, Kalkulatoren, Projektleiter und technische Manager. Halten Sie die Rekrutierung für die praktischen ausführenden Funktionen dagegen strikt getrennt und setzen Sie für diese spezifische Gruppe rein und ausschließlich auf Empfehlungen, starke lokale Sichtbarkeit in der Region und einfache, sehr zugängliche Kampagnen. Auf diese gezielte Weise bleibt Ihr gesamter Recruiting-Prozess nicht nur deutlich schärfer, sondern wird am Ende auch noch viel besser und einfacher messbar. Möchten Sie sehen, wie sich diese Vorgehensweise in der Praxis auswirkt, können Sie diesen LinkedIn-Ansatz ausprobieren und in Ihrem eigenen Recruiting-Prozess erkunden.

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