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8 Min. Lesezeit

InMail Credits bei LinkedIn optimal nutzen, mit weniger Streuverlust

InMail Credits bei LinkedIn richtig einsetzen: Zielgruppen wählen, kurze Nachrichten schreiben, Follow-ups planen und Ergebnisse pro Credit messen.

InMail Credits bei LinkedIn optimal nutzen
Das Wichtigste

Holen Sie mehr aus Ihrem InMail-Einsatz heraus, durch Segmentierung, Personalisierung und messbares Arbeiten. So werden aus teuren LinkedIn-Credits mehr Antworten.

3xhöhere Antwortquote bei personalisierten InMails
25%Credit-Ersparnis durch gezielte Segmentierung
40%der Recruiter nutzen LinkedIn täglich
800Zeichen, maximale InMail-Länge

InMail Credits bei LinkedIn sind bezahlte Nachrichten, mit denen Sie jemanden außerhalb Ihres Netzwerks direkt erreichen. Sie erhalten davon jeden Monat eine feste Menge, abhängig von Ihrem LinkedIn-Abonnement. Da diese Credits begrenzt und wertvoll sind, sollten Sie sie nur bei Kontakten einsetzen, bei denen die Wahrscheinlichkeit einer Antwort hoch ist. Durch kluge Segmentierung, kurze und relevante Formulierungen und ein sauberes Nachfassen holen Sie mehr aus jeder versendeten InMail heraus.

In diesem Beitrag lesen Sie, wie Sie LinkedIn-InMail-Credits im richtigen Moment, für die richtige Zielgruppe und mit der richtigen Botschaft einsetzen. Wir zeigen, wie Nachrichten mehr Resonanz erzielen, wie Teams koordiniert vorgehen und wie Sie durch Messung pro eingesetztem Credit immer besser abschneiden.

  • Setzen Sie eine InMail nur ein, wenn die Antwortwahrscheinlichkeit hoch ist oder Geschwindigkeit gefragt ist.
  • Arbeiten Sie mit kleinen, gezielten Zielgruppen für eine bessere Passung.
  • Halten Sie Nachrichten kurz und persönlich, mit einem klaren Call-to-Action.
  • Planen Sie maximal zwei Follow-ups, bei denen Sie jeweils etwas Neues hinzufügen.
  • Messen Sie pro Zielgruppe und Variante, was funktioniert, und passen Sie Ihren Ansatz entsprechend an.

Was sind InMail Credits, und warum sind sie so wertvoll?

InMail Credits sind Teil von LinkedIn Premium, darunter Recruiter Lite oder Recruiter Seat. Sie geben Ihnen die Möglichkeit, jemandem außerhalb Ihres Netzwerks direkt eine Nachricht zu senden, ohne Kontaktanfrage. Das nutzen vor allem Recruiter, die schnell und gezielt Kontakt zu passenden Kandidatinnen und Kandidaten aufnehmen möchten.

Die Anzahl der Credits, die Sie erhalten, unterscheidet sich je nach Paket. Meist liegt sie zwischen 30 und 150 pro Monat. Sobald Sie eine Nachricht versenden, wird ein Credit abgebucht. Antwortet der Empfänger innerhalb eines festgelegten Zeitraums, erhalten Sie diesen Credit zurück. Deshalb ist es wichtig, Nachrichten nur an Personen zu senden, bei denen eine Antwort wahrscheinlich ist.

In Ihren LinkedIn-Einstellungen sehen Sie, wie viele Credits Ihnen noch zur Verfügung stehen, wie viele bereits zurückerstattet wurden und ob Sie zusätzliche InMail Credits kaufen können. Beachten Sie außerdem, dass sich die Regeln rund um Limits und Rückerstattungen je Jahr oder Pakettyp ändern können.

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Wann setzen Sie eine InMail ein, und wann eine Kontaktanfrage?

Eine InMail eignet sich, wenn Sie schnell eine inhaltliche Nachricht senden möchten oder wenn Kontext wichtig ist. Denken Sie etwa an eine dringende Vakanz für eine spezialisierte Rolle oder an die Ansprache einer Person mit Executive-Profil. Sie haben dann den Raum, sofort klarzumachen, warum Sie Kontakt suchen, ohne sich vorher vernetzen zu müssen.

Eine gewöhnliche Kontaktanfrage ist sinnvoller, wenn Geschwindigkeit keine Rolle spielt. Sie ist kostenlos, sorgt für mehr Sichtbarkeit im Netzwerk der anderen Person und macht das Nachfassen einfacher. Danach können Sie über LinkedIn jederzeit trotzdem eine Nachricht senden, selbst wenn noch keine Reaktion erfolgt ist.

Ein einfaches Entscheidungsmodell: Wenn es wichtig ist, heute Kontakt aufzunehmen, und Sie vermuten, dass die Person nicht auf eine Kontaktanfrage reagiert, wählen Sie eine InMail. Geht es Ihnen um Netzwerkaufbau und haben Sie Geduld, senden Sie zuerst eine Einladung.

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So steigern Sie die Antwortquote pro InMail und nutzen Ihre Credits besser

Wählen Sie zuerst klug Ihre Zielgruppe: Segmentierung steuert Ton und Timing

Eine effektive InMail beginnt mit einer klaren Zielgruppenauswahl. Wählen Sie nach Funktion, Branche, Region oder Senioritätsstufe. Schreiben Sie zum Beispiel anders an einen Lead Developer als an eine HR-Managerin. Je spezifischer Ihr Segment, desto persönlicher kann Ihre Botschaft wirken.

Arbeiten Sie in kleinen Gruppen ähnlicher Profile. Senden Sie lieber fünf Nachrichten an eine Gruppe mit demselben Kontext als fünfzig allgemeine Nachrichten an ganz unterschiedliche Menschen. Das spart nicht nur Credits, es erhöht vor allem die Relevanz und damit Ihre Erfolgschancen.

Schreiben Sie kurze, persönliche Nachrichten mit einem klaren Call-to-Action

Beginnen Sie Ihre Nachricht mit einem konkreten Anknüpfungspunkt aus dem Profil. Zum Beispiel: „Ich habe gesehen, dass Sie kürzlich bei [Unternehmen] als [Rolle] gestartet sind.“ Vermeiden Sie vage Eröffnungssätze und beginnen Sie nicht mit einer langen Einleitung über sich selbst. Kommen Sie direkt zum Anlass Ihrer Nachricht.

Richten Sie jede Nachricht auf ein einziges klares Ziel aus. Eine Einladung zu einem Kennenlerngespräch, eine inhaltliche Rückmeldung oder ein kurzer Call. Formulieren Sie das als konkrete Frage oder Vorschlag: „Wäre es interessant für Sie, sich dazu kurz auszutauschen?“

Weitere Beispiele wirksamer Strukturen und Call-to-Actions finden Sie in unseren persönlichen InMail-Texten.

Mehrere Varianten testen? Halten Sie es einfach und vergleichbar

Möchten Sie testbasiert verbessern? Ändern Sie jeweils nur ein Element gleichzeitig. Vergleichen Sie zum Beispiel zwei Eröffnungssätze mit demselben Haupttext. Oder testen Sie einen formellen Ton gegenüber einem direkteren Stil, aber zersplittern Sie das nicht in unzählige Varianten ohne klares Ziel.

Messen Sie Ihr Ergebnis auf Gruppenebene und nicht über die Gesamtpopulation. Eine Variante, die bei Young Professionals gut funktioniert, kann bei Senior-Profilen schlechter abschneiden. Halten Sie Testgruppen übersichtlich und stützen Sie Ihre Schlüsse auf das, was pro Zielgruppe wirklich funktioniert.

Tipp: Mit Elvatix holen Sie mehr aus jedem InMail-Guthaben: mehr Rückmeldungen bei geringeren Kosten pro Kontakt.

So funktioniert es
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Follow-ups machen den Unterschied, aber nur wenn sie echten Mehrwert bringen

Viele Antworten kommen erst nach einem Follow-up. Planen Sie deshalb ein bis zwei Nachfassnachrichten ein. Wiederholen Sie nicht wortwörtlich Ihre vorherige Botschaft, sondern liefern Sie einen neuen inhaltlichen Anknüpfungspunkt. Zum Beispiel einen Artikel, der zum Profil der anderen Person passt, ein Update zu Ihrer Rolle oder Vakanz, oder einen Gedanken zu etwas, das Sie auf ihrem Profil gesehen haben.

Respektieren Sie Grenzen: Wenn jemand ausdrücklich kein Interesse hat oder überhaupt nicht reagiert, ist ein Wiederholen ohne neuen Anlass nicht sinnvoll. Im Durchschnitt reagieren Menschen zwischen Tag fünf und sieben nach der ersten Nachricht. Sorgen Sie in diesem Zeitraum für einen relevanten und freundlichen zweiten Versuch, ohne Ihre Reputation zu belasten.

In unserem Beispiel für persönliches Nachfassen im großen Maßstab zeigen wir, wie das in der Praxis funktioniert, mit konkreten Beispielen.

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Konsistente Qualität im Team: so standardisieren Sie, ohne einzubüßen

In größeren Teams kann sich der Stil und die Qualität von InMail-Nachrichten stark unterscheiden. Das führt zu unnötigem Creditverbrauch und weniger Resonanz. Besprechen Sie deshalb, wie Sie mit Profilinformationen umgehen, welcher Ton gewünscht ist und welche Struktur am besten funktioniert.

Sorgen Sie dafür, dass Teammitglieder dieselben Beispielformulierungen oder Vorlagen je Zielgruppe nutzen. So bleibt die Nachricht wiedererkennbar, auch wenn sie von unterschiedlichen Personen geschrieben wurde. Lassen Sie Kolleginnen und Kollegen die Nachrichten gegenseitig prüfen, bevor sie live gehen. So halten Sie die Qualität hoch bei überschaubarem Zeitaufwand.

Erfahren Sie, wie Sie Qualität in skalierbarem Outreach sichern, mit wiederverwendbaren Formaten und Teamvereinbarungen.

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So unterstützt Elvatix beim besseren Schreiben, schnelleren Versenden und höherer Resonanz

Unsere Lösung innerhalb von LinkedIn Recruiter unterstützt das gleichzeitige Erstellen mehrerer Nachrichten, passend zu jedem Profil in Ihrem Batch. Sie behalten die volle Kontrolle: Prüfen Sie bei jedem Vorschlag, ob Sie ihn nutzen, anpassen oder verschieben. Der Ton passt sich Ihrem Stil und der Zielgruppe an, sodass jede Nachricht persönlich und glaubwürdig bleibt.

Sie arbeiten schneller und denken weniger über Formulierungen nach, ohne dass die Qualität sinkt. Die Nachrichten werden auf Basis von Funktion, Profilinhalt und früheren Reaktionen aus Ihrem System vorgeschlagen. Das erhöht die Relevanz, ohne dass Sie alles von Hand schreiben müssen.

Lesen Sie hier, wie das innerhalb Ihres bestehenden LinkedIn-Flows funktioniert.

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Was sollten Sie messen, um mehr aus Ihren InMail Credits zu holen?

Gute Messungen helfen Ihnen, bessere Entscheidungen pro Zielgruppe und Variante zu treffen. Die folgenden Kennzahlen sind dabei wichtig:

  • Antwortquote pro Nachrichtengruppe
  • Durchschnittliche Kosten pro Reaktion
  • Anzahl der Gespräche, die innerhalb von 14 Tagen nach der Nachricht starten

Schauen Sie nicht nur darauf, wie viele Menschen antworten, sondern auch, was sie schreiben. Eine ehrliche Reaktion ist mehr wert als eine höfliche Absage. Achten Sie darauf, dass Tests immer an Segment und Ziel gekoppelt sind. So können Sie Verbesserungen konkret dem zuordnen, was Sie angepasst haben.

Vereinbaren Sie im Team, wer Auswertungen verwaltet und wie Erkenntnisse geteilt werden. Nur so arbeiten Sie zielgerichtet und lernen aus den Reaktionen. Möchten Sie das schnell in Ihrem eigenen Prozess anwenden? Vereinbaren Sie einen kurzen Rundgang.

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Häufig gestellte Fragen zu InMail Credits

Wie viele InMail Credits erhalten Sie pro LinkedIn-Abonnement?

Die Anzahl der Credits variiert je nach LinkedIn-Premium-Paket. Recruiter-Seat-Nutzer haben häufig zwischen 100 und 150 Credits pro Monat. Bei Recruiter Lite und anderen Premium-Paketen liegt das niedriger, etwa bei 30 pro Monat. Sie finden das in Ihrer Abonnementübersicht.

Was passiert, wenn jemand meine InMail ignoriert?

Wenn innerhalb der von LinkedIn festgelegten Frist (meist 7 Tage) keine Antwort erfolgt, ist der Credit verloren. Deshalb ist es wichtig, die Nachricht so relevant wie möglich zu gestalten. Antwortet jemand doch noch, wird Ihnen der Credit in vielen Fällen gutgeschrieben.

Können Sie zusätzliche InMail Credits kaufen?

In manchen Fällen ist es möglich, zusätzliche Credits zu kaufen, abhängig von Ihrem Paket. LinkedIn bietet außerdem Bundles oder Upgrades mit mehr Credits an. Das sehen Sie in Ihren Einstellungen oder bei Ihrem Account-Manager.

Ist es sinnvoll, Kontaktanfragen gegenüber InMails vorzuziehen?

Ja, wenn das Timing es zulässt. Kontaktanfragen sind kostenlos und helfen, Ihr Netzwerk auszubauen. Danach können Sie kostenlose Nachrichten senden. Eine InMail nutzen Sie vor allem bei Dringlichkeit, bei Executive-Profilen oder wenn Sie keine Reaktion auf eine Kontaktanfrage erwarten.

Was entscheidet, ob eine Nachricht funktioniert?

Die Kombination aus Zielgruppenwahl, Ton, Timing und Klarheit. Nachrichten mit einem klaren Anknüpfungspunkt aus dem Profil, einer persönlichen Ansprache und einem präzisen Call-to-Action schneiden besser ab. Durch Messung lernen Sie, was pro Segment funktioniert, und das steigert später Ihren Erfolg.

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