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Annahmequote von LinkedIn-Kontaktanfragen erhöhen: Benchmarks und Tipps

Erhöhen Sie die Annahmequote Ihrer LinkedIn-Kontaktanfragen mit Benchmarks, der richtigen Messmethode und praktischen Tipps zu Zielgruppe, Profil und Timing.

Recruiter analysiert die Annahmequote von LinkedIn-Kontaktanfragen auf einem Dashboard
Das Wichtigste

Steigern Sie Ihre LinkedIn-Annahmequote auf den Benchmark von 30 bis 45 Prozent, indem Sie sich ausschließlich auf Daten aus abgeschlossenen Messzeiträumen stützen und jeweils nur eine Variable optimieren.

30-45 ProzentEine gute Annahmequote für LinkedIn-Verbindungsanfragen
Unter 20 ProzentSignal für ein Problem mit Zielgruppe oder Ansatz
28-30 ProzentDie durchschnittliche Annahmequote für LinkedIn-Verbindungen
Feste MesszeiträumeSchließen Sie die letzten Tage für eine verlässliche Berechnung aus

Die Annahmequote von Kontaktanfragen ist der Anteil versendeter Einladungen, der angenommen wird. Ein guter Wert liegt meist zwischen 30 und 45 Prozent. Sie berechnen ihn, indem Sie die Anzahl angenommener Anfragen durch die Anzahl versendeter Anfragen teilen, wobei Sie nur abgeschlossene Zeiträume berücksichtigen. Wer dies konsequent misst, sieht genau, was funktioniert und wo nachjustiert werden sollte.

In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie diese Quote korrekt messen, welche Benchmarks realistisch sind und wie Sie Ihre Ergebnisse gezielt verbessern, ohne einfach nur das Volumen zu erhöhen.

  • Messen Sie nur abgeschlossene Einladungen, sonst steuern Sie mit falschen Daten
  • Eine gute Annahmequote auf LinkedIn liegt meist zwischen 30 und 45 Prozent
  • Unterschiede entstehen meist durch Zielgruppe, Timing oder Nachrichtenwahl
  • Optimierung funktioniert am besten, wenn Sie jeweils nur eine Variable anpassen

Was die Annahmequote von Kontaktanfragen bedeutet und wie Sie sie korrekt berechnen

Die Annahmequote von Kontaktanfragen zeigt, wie viele Ihrer Einladungen tatsächlich angenommen werden. Die Berechnung ist recht einfach: Sie teilen die Anzahl angenommener Anfragen durch die Anzahl versendeter Anfragen und multiplizieren das Ergebnis mit hundert. In der Praxis geht dies dennoch häufig schief, weil auch die noch offenen Einladungen mitgezählt werden. Dadurch wirkt der Prozentsatz angenommener Kontaktanfragen schnell niedriger, als er in Wirklichkeit ist.

Arbeiten Sie deshalb immer mit festen Messzeiträumen. Schließen Sie die letzten Tage aus, damit die Empfänger noch genügend Zeit haben, Ihre Einladungen zu beurteilen. Betrachten Sie zudem stets die absoluten Zahlen neben dem angezeigten Prozentsatz. Zehn Anfragen mit vier Annahmen sagen schließlich deutlich weniger aus als hundert Anfragen mit dreißig Annahmen. Verlässliche Daten beginnen bei ausreichendem Volumen und einer konsistenten Messmethode.

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Benchmarks für die Annahmequote von Kontaktanfragen auf LinkedIn

Eine Benchmark für Kontaktanfragen gibt lediglich eine Richtung vor, bietet aber selbstverständlich keine Garantie. Im Durchschnitt liegt die Annahmequote von LinkedIn-Verbindungen bei rund 28 bis 30 Prozent. Dies unterscheidet sich jedoch stark je nach Zielgruppe. In Nischen wie der IT oder dem Gesundheitswesen sehen Sie ganz andere Muster als bei kommerziellen Rollen. Teams, die mit Kontaktanfragen für Personaldienstleister arbeiten, messen dieses Ergebnis daher immer je Zielgruppe statt auf Gesamtebene.

Nutzen Sie folgende Bandbreiten als Referenz:

  • Unter 20 Prozent: meist besteht ein Problem mit der Zielgruppe oder dem Ansatz
  • 20 bis 30 Prozent: akzeptabel bei Profilen, die schwer erreichbar sind
  • 30 bis 45 Prozent: eine gute Annahmequote auf LinkedIn
  • Über 45 Prozent: ein starkes Ergebnis, prüfen Sie aber, ob Ihre Zielgruppe nicht zu klein ist
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Wann die Annahmequote von Kontaktanfragen wirklich ein Problem ist

Eine niedrige Annahmequote Ihrer Kontaktanfragen bedeutet nicht direkt, dass Sie strukturell etwas falsch machen. Bei sehr seniorigen Profilen liegt der Prozentsatz angenommener LinkedIn-Einladungen nun einmal oft etwas niedriger. Deshalb ist es wichtig, vor allem auf längere Trends zu achten, statt sich zu stark auf einzelne Messungen zu konzentrieren. Sehen Sie plötzlich einen deutlichen Rückgang? Dann hat sich vermutlich kürzlich etwas an Ihrem Targeting, dem Timing oder Ihren Nachrichten geändert.

Bleibt Ihr Wert längere Zeit niedrig, liegt tatsächlich ein strukturelles Problem vor. Vergleichen Sie frühere Kampagnen miteinander und sorgen Sie dafür, dass Sie über ausreichend Volumen verfügen. Kleine Stichproben verursachen nämlich schnell Rauschen in den Daten, wodurch es schwierig wird, die tatsächlichen Ursachen zu erkennen.

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Fünf Stellschrauben, die die Annahmequote von Kontaktanfragen erhöhen

Das Erhöhen Ihrer Annahmequote beginnt mit dem Verständnis der Faktoren, die Sie selbst beeinflussen können. Kleine Anpassungen wirken oft schon direkt, sofern Sie diese kontrolliert durchführen.

Zielgruppe und Relevanz

Die Genauigkeit Ihrer Zielgruppe bestimmt größtenteils Ihren Erfolg. Passen Funktion, Branche oder Timing nicht ausreichend, sinkt Ihre Annahmequote rasch. Eine zu breite Zielgruppe sorgt logischerweise für weniger Wiedererkennung und führt dadurch automatisch zu weniger Annahmen.

Profil des Absenders

Bevor jemand Ihre Anfrage annimmt, wird so gut wie immer zuerst Ihr Profil angesehen. Ein professionelles Foto und eine klare Positionsbezeichnung wecken direkt mehr Vertrauen. Dies hat somit einen großen Einfluss auf die letztliche Annahmequote Ihrer LinkedIn-Kontakte.

Kontaktanfrage mit oder ohne Nachricht

Eine Kontaktanfrage ohne begleitende Nachricht funktioniert in manchen Branchen gerade besser, weil dies etwas niedrigschwelliger wirkt. In anderen Fällen hilft es hingegen enorm, einen kurzen und zugleich relevanten Text hinzuzufügen. Testen Sie deshalb beide Varianten gründlich innerhalb derselben Zielgruppe. Mit persönlichen Kontaktanfragen können Sie zudem spezifischer auf den Kontext eingehen, was die Annahmewahrscheinlichkeit deutlich erhöht.

Timing und Aktivität

Wie schnell Ihre Einladung tatsächlich gesehen wird, hängt stark von der Aktivität auf der Plattform ab. Versenden Sie Ihre Anfragen also am liebsten zu Zeiten, in denen Ihre Zielgruppe online aktiv ist. Dies verkürzt die durchschnittliche Reaktionszeit erheblich und erhöht zugleich die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Anfrage direkt angenommen wird.

Volumen und Verteilung

Ein sehr hohes Volumen in relativ kurzer Zeit senkt fast immer die Qualität Ihres anfänglichen Targetings. Verteilen Sie Ihre Einladungen lieber und behalten Sie strikt die Kontrolle darüber, wen Sie genau ansprechen. Dieser Ansatz sorgt in der Regel für stabilere Ergebnisse und hilft Ihnen, Ihre Kennzahlen strukturell zu verbessern.

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Wie Sie eine Analyse der Annahmequote von Kontaktanfragen nutzen, um Ursachen zu finden

Eine gründliche Analyse Ihrer Kontaktanfragen zeigt in der Regel haarscharf, wo die Engpässe liegen. Niedrige Werte innerhalb einer bestimmten Zielgruppe deuten im Allgemeinen auf ein Problem mit Ihrem Targeting hin. Große Unterschiede zwischen verschiedenen Nachrichtentypen weisen dagegen eher auf Herausforderungen bei Inhalt oder Formulierung hin. Durch diese klare Unterscheidung können Sie deutlich gezielter optimieren.

Passen Sie beim Optimieren stets nur eine Variable gleichzeitig an. Arbeiten Sie idealerweise mit Gruppen von mindestens einigen Dutzend Anfragen, damit Sie auch wirklich verlässliche und statistisch relevante Erkenntnisse sammeln. In den Outreach-Ergebnissen von Vibe Group sehen Sie beispielsweise deutlich, wie eine solch konsistente Messmethode direkt zu klügeren Entscheidungen und einer deutlich höheren Annahmequote führt.

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So messen und vergleichen Sie die Annahmequote von Kontaktanfragen pro Kampagne

Wer professionell und gezielt auf Ergebnisse steuern möchte, muss seine Einladungen konsequent pro Kampagne oder pro einzelnem Recruiter messen. Halten Sie genau fest, wie viele Anfragen Sie grundsätzlich versenden, wie viele davon erfolgreich angenommen werden und in welchem Zeitraum dies jeweils geschieht. Fügen Sie schließlich auch Variablen hinzu, wie den spezifischen Nachrichtentyp oder die angestrebte Zielgruppe. Das macht den Vergleich untereinander deutlich einfacher und hilft Ihnen, Muster schneller zu erkennen.

Nutzen Sie intelligente Tools, um diesen gesamten Prozess zu beschleunigen und effizienter zu gestalten. Mit dem praktischen Modul Annahmequote messen können Sie die Rohdaten beispielsweise vollautomatisch gruppieren und analysieren. Dadurch sehen Sie auf einen Blick schneller, welcher Ansatz wirklich funktioniert und an welchen Stellen Sie eventuell nachjustieren sollten.

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Diagnoseplan bei einer sinkenden Annahmequote von Kontaktanfragen

Sehen Sie unerwartet doch einen Rückgang? Beginnen Sie Ihre Diagnose dann immer bei Ihrer Zielgruppe. Prüfen Sie kritisch, ob diese hinsichtlich der Passung noch zu Ihrem ursprünglichen Ziel passt. Betrachten Sie daneben genau Ihr eigenes LinkedIn-Profil und den ersten Eindruck, den Sie damit hinterlassen. Analysieren Sie anschließend sorgfältig Ihre verwendete Nachricht und testen Sie zur Not noch einmal eine Kontaktanfrage ganz ohne beigefügten Text. Schließen Sie Ihre vollständige Analyse schließlich mit einer ausführlichen Prüfung Ihres spezifischen Timings und des allgemeinen Versandmusters ab.

Skalieren Sie in jedem Fall nicht blind weiter, sobald Sie merken, dass die Ergebnisse deutlich sinken. Testen Sie lieber zunächst mit etwas kleineren Zahlen und führen Sie einfach Schritt für Schritt die nötigen Verbesserungen durch. Indem Sie persönliche Kontaktanfragen ausprobieren, können Sie zudem sehr kontrolliert weiter optimieren und Ihre Gesamtergebnisse auf stabile Weise verbessern.

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Häufig gestellte Fragen zur Annahmequote von Kontaktanfragen

Was ist eine gute Annahmequote auf LinkedIn?
Ein ausgezeichneter Wert liegt in der Regel zwischen 30 und 45 Prozent. Dies hängt jedoch stark von Ihrer spezifischen Zielgruppe ab und davon, wie gezielt Sie pro Kampagne vorgehen.

Wie lange sollte ich mit dem Messen meiner Einladungen warten?
Warten Sie immer mindestens einige Tage mit der Analyse, damit die Empfänger tatsächlich Zeit hatten, die Einladungen anzusehen und auch noch anzunehmen. Damit vermeiden Sie im Kern ein deutlich verzerrtes Bild in Ihren Daten.

Funktioniert eine Kontaktanfrage ohne beigefügte Nachricht in der Praxis besser?
Das unterscheidet sich wirklich stark je Zielgruppe und auch je Branche. Wir empfehlen daher stets, beide Varianten ausführlich zu testen und anschließend die endgültigen Ergebnisse innerhalb derselben Gruppe miteinander zu vergleichen.

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