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21 Min. Lesezeit

Personalgewinnung über Social Media für Auszubildende und Berufseinsteiger

Personalgewinnung über Social Media? Vergleichen Sie LinkedIn, Instagram und TikTok für Auszubildende und Einsteiger, mit cleverem Nachfassen zu Kontakt.

Recruiter vergleicht Kanäle für Personalgewinnung über Social Media auf Smartphone und Laptop
Das Wichtigste

Erfolgreiches Recruiting über Social Media erfordert eine Kanalwahl, die auf das Bildungsniveau der Zielgruppe abgestimmt ist, sowie einen direkten, reibungslosen Weg zum persönlichen Kontakt.

TikTokIdeal für die erste Aufmerksamkeit bei Auszubildenden und breiten Zielgruppen
InstagramWirksam, um Atmosphäre, Wiedererkennung und visuelle Wiederholung zu vermitteln
LinkedInDie Plattform für Berufseinsteiger und Fachkräfte, die inhaltliche Tiefe suchen
Ein HauptzielFokus je Kampagne auf eine Aktion wie eine Eventanmeldung oder ein Kennenlerngespräch

Personalgewinnung über Social Media funktioniert am besten, wenn Sie zuerst wählen, welcher Kanal zu Ihrer Zielgruppe passt, welche Art von Inhalt Vertrauen schafft und welcher nächste Schritt sich logisch anfühlt. Für Auszubildende und breite, junge Zielgruppen eignet sich TikTok oft gut für die allererste Aufmerksamkeit. Instagram hilft in der Regel besser bei Stimmung, Wiedererkennung und Wiederholung. LinkedIn passt dagegen häufiger zu Berufseinsteigern, Trainees und Young Professionals, die eher nach Inhalt und Richtung suchen. Der Unterschied liegt also nicht nur in der Reichweite, sondern vor allem im Weg zu echtem Kontakt. In diesem Artikel lesen Sie, wie Sie diese Wahl in der Praxis treffen.

  • Wählen Sie zuerst Ihre Zielgruppe, den Stellentyp und die gewünschte Handlung. Erst danach wählen Sie die Plattform.
  • TikTok ist oft stark für die Entdeckung, Instagram für die Stimmung und LinkedIn für die Vertiefung.
  • Reichweite ohne Nachfassen bringt selten genug Gespräche, deshalb muss der Schritt zum persönlichen Kontakt vorab schon klar sein.
  • Echte Mitarbeitende, echte Arbeitsplätze und klare Bedingungen sorgen stets für mehr Vertrauen als einstudierte Formate.
  • Legen Sie pro Kampagne ein Hauptziel fest, etwa eine Eventanmeldung, eine Reaktion oder ein Kennenlerngespräch.

Wann Personalgewinnung über Social Media sinnvoll ist und wann nicht

Personalgewinnung über Social Media ist vor allem sinnvoll, wenn Sie Menschen erreichen möchten, die noch nicht aktiv suchen, aber durchaus offen für eine neue Stelle, ein Praktikum, einen Nebenjob oder ein Traineeship sind. Das sehen Sie häufig bei Auszubildenden, Berufseinsteigern und jungen Fachkräften, die sich noch auf dem Arbeitsmarkt orientieren. Social Media können dann helfen, schnell und visuell zu zeigen, wie die Arbeit aussieht, wie das Team zusammenarbeitet und welche Betreuung jemand erwarten kann. Dadurch wird ein allererster Eindruck konkret, und der Schritt zu einem Kennenlernen fühlt sich sofort deutlich kleiner an.

Es gibt auch Situationen, in denen ein anderer Kanal viel logischer ist. Denken Sie etwa an Stellen, nach denen Menschen sehr gezielt über Fachplattformen, Communities oder ein bestehendes Netzwerk suchen. Das gilt auch für Rollen, die viel inhaltliche Erklärung erfordern und sich schwer visuell darstellen lassen. In solchen Fällen kann Social-Media-Recruiting zwar unterstützen, ist aber schlicht nicht immer der beste Ausgangspunkt.

Für welche Zielgruppen es meist gut funktioniert

Auszubildende und Studierende gewinnen über Social Media funktioniert in der Praxis oft sehr gut bei Zielgruppen, die viel auf ihr Smartphone schauen und schnell verstehen wollen, um was für eine Arbeit es eigentlich geht. Das gilt vor allem für Auszubildende, Werkstudierende, Nebenjobs, Praktika und Ausbildungsplätze. Auch das Gewinnen von Berufseinsteigern und Young Professionals kann hervorragend über Social Media laufen, solange die Kanalwahl gut zum Ausbildungsniveau, zum Fachgebiet und zum Suchverhalten passt. Ein Berufseinsteiger mit Studienabschluss reagiert nämlich oft etwas anders auf Inhalte als jemand, der vor allem einen praktischen Nebenjob sucht.

Für welche Stellen Sie besonders gezielt wählen müssen

Sie müssen deutlich gezielter wählen, wenn eine Stelle sehr spezialisiert ist, die Zielgruppe knapp ist oder Kandidatinnen und Kandidaten viele praktische Fragen zu Schichtplänen, Arbeitsbelastung, Betreuung oder Aufstiegsmöglichkeiten haben. Ein Traineeship für frisch Graduierte erfordert etwa oft mehr Kontext als eine sehr breite Campuskampagne. Eine komplexe Pflegestelle mit wechselnden Diensten verlangt wiederum ganz andere Informationen als eine flotte kommerzielle Einstiegsrolle. Deshalb muss die Kanalwahl immer nahtlos zu dem passen, was jemand braucht, um überhaupt weiter hinschauen zu wollen.

Warum Reichweite ohne Nachfassen oft zu wenig bringt

Viele Recruiting-Teams starren sich blind auf Reichweite, Views und Klicks und denken, dass die Kampagne gut läuft. Diese Zahlen sagen jedoch wenig aus, wenn niemand den Schritt zu einem echten Gespräch macht. Personalgewinnung über Social Media entfaltet erst dann wirklich Wert, wenn jemand nach dem ersten Kontakt auch eine logische Handlung setzen kann, etwa eine inhaltliche Frage stellen, sich für ein Event anmelden oder sich für ein kurzes Gespräch öffnen. Ohne diesen reibungslosen Weg bleibt aufgebaute Sichtbarkeit oft bei oberflächlichem Interesse hängen.

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Personalgewinnung über Social Media beginnt mit Zielgruppe, Stelle und Absicht

Die beste Wahl beginnt nicht direkt bei LinkedIn, Instagram oder TikTok. Die beste Wahl beginnt bei der Frage, wen Sie genau erreichen möchten, was diese Person braucht und welche Handlung realistisch ist. Wie gewinnen Sie Auszubildende oder Berufseinsteiger auf eine Weise, die logisch und authentisch wirkt? Schauen Sie dann zuerst aufmerksam auf das Ausbildungsniveau, die Art der Stelle, die Suchabsicht und den Bedarf an Beweisführung. Möchte jemand schnell die Stimmung schnuppern, praktische Informationen sehen oder tatsächlich inhaltlich in die Tiefe gehen? Aus diesen Kernfragen bauen Sie eine äußerst brauchbare Strategie für Ihr Social Recruiting auf.

Auszubildende, Berufseinsteiger und Young Professionals brauchen einen anderen Ansatz

Auszubildende möchten oft schnell sehen, wie die Arbeit wirklich aussieht, wie viel Betreuung verfügbar ist und ob sich das praktisch mit einer Ausbildung oder einem Praktikum vereinbaren lässt. Berufseinsteiger achten häufiger auf Aufstiegsmöglichkeiten, den allgemeinen Team-Fit und den Inhalt der Rolle. Young Professionals achten dagegen meist stärker auf Richtung, persönliche Entwicklung und reinen Fachinhalt. Deshalb funktioniert einfacher, visueller Inhalt oft gut für Auszubildende, während beim Gewinnen von Berufseinsteigern über LinkedIn der Weg häufiger logisch ist, wenn Ausbildung, Fachgebiet und Karriererichtung bereits eine klare Rolle spielen.

Aktives und passives Interesse erkennen

Eine aktive Kandidatin oder ein aktiver Kandidat sucht sehr gezielt und möchte deutlich schneller zu einer konkreten Stelle, einem Event oder einer Kontaktmöglichkeit durchklicken. Eine passive Kandidatin oder ein passiver Kandidat schaut vor allem noch etwas herum und reagiert erst, wenn die Botschaft sehr wiedererkennbar wirkt. Auf Instagram und beim Gewinnen über TikTok sehen Sie häufiger dieses erste, noch leichte Interesse entstehen. Auf LinkedIn sehen Sie häufiger, dass sich jemand bereits wirklich inhaltlich in einem bestimmten Fachgebiet, Traineeship oder ersten Karriereschritt orientiert. Deshalb verlangt jeder Kanal eine ganz andere erste Handlung.

Wählen Sie pro Kampagne ein messbares Ziel

Legen Sie pro Kampagne ein übersichtliches Hauptziel fest, etwa einen Profilbesuch, eine Anmeldung für ein Event, eine Reaktion auf eine Nachricht oder ein tatsächliches Kennenlerngespräch. Wenn Sie gleichzeitig Reichweite, Bewerbungen, Follower und Gespräche steigern wollen, wird die Auswertung schnell unklar. Deshalb ist Fokus so wichtig. Sie sehen dann deutlich schneller, ob das Problem beim Kanal, der Botschaft oder dem letztlichen Nachfassen liegt.

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Personalgewinnung über Social Media: LinkedIn, Instagram und TikTok im Vergleich

Eine äußerst praktische Arbeitshypothese lautet oft: TikTok für die Entdeckung, Instagram für Stimmung und Wiederholung, und LinkedIn für Vertiefung und persönlichen Kontakt. Das ist keineswegs eine feste Regel, da Faktoren wie Branche, Region und Ausbildungsniveau großen Einfluss darauf haben. Dennoch hilft Ihnen dieser Vergleich enorm, schneller den logischsten Weg zu wählen. Danach testen Sie in der Praxis, ob die Resonanz auch wirklich zu Ihrer Zielgruppe und Ihrem gewünschten nächsten Schritt passt.

LinkedIn für Berufseinsteiger, Trainees und fachbezogene Profile

LinkedIn eignet sich in der Regel hervorragend für Berufseinsteiger mit Studienabschluss, Trainees und Young Professionals in einem klar abgegrenzten Fachgebiet. Menschen zeigen dort nämlich schneller, welche Ausbildung, Richtung oder beruflichen Interessen sie haben, wodurch der Schritt von einer Kampagne zu persönlichem Kontakt viel logischer wird. Das macht LinkedIn enorm stark, wenn Sie Menschen suchen, die bei ihrer Orientierung bereits etwas weiter sind. Ein inhaltlicher Beitrag über spannende Projekte, die Betreuung oder erste Entwicklungsschritte funktioniert hier in der Regel viel besser als eine lose Stellenanzeige ohne jeglichen Kontext.

LinkedIn ist andererseits weniger stark, wenn Sie vor allem sehr breite und schnelle Aufmerksamkeit bei Menschen erzeugen möchten, die eine neue Stelle noch nicht ernsthaft in Betracht ziehen. Dann ist die Hürde oft zu hoch. Dennoch ist der Kanal sehr wertvoll, sobald jemand bereits Engagement gezeigt hat, etwa nach einem interessanten Event, einem Klick oder einer inhaltlichen Interaktion.

Instagram für Stimmung, Sichtbarkeit und Wiederholung

Personalgewinnung über Instagram funktioniert oft hervorragend, wenn Sie den Arbeitsplatz, das Team und den Arbeitsalltag zeigen möchten. Stories, Reels, ein „Tag im Leben von“, häufig gestellte Fragen und kurze Teammomente machen schnell und treffend deutlich, wie sich das Arbeiten bei einer Organisation wirklich anfühlt. Das unterstützt Ihr Employer Branding auf Social Media erheblich, weil Wiedererkennung in der Regel durch gezielte Wiederholung wächst und nicht durch nur einen Beitrag. Kandidatinnen und Kandidaten sehen zunächst ein angenehmes Stimmungsbild, erhalten später eine praktische Antwort und bekommen erst danach eine Einladung für einen möglichen nächsten Schritt.

Instagram eignet sich dagegen deutlich weniger, wenn Sie lediglich Stellenanzeigentexte ohne Kontext wiederholen. Die Information bleibt dann flach, und die Botschaft wirkt schnell austauschbar. Für Stellen, die gerade mehr Erklärung erfordern, funktioniert Instagram deshalb oft viel besser als cleverer Zwischenschritt in Richtung Landingpage, Event oder ein persönlicher Kontaktmoment.

TikTok für Entdeckung bei breiten jungen Zielgruppen

Gewinnung über TikTok passt vor allem gut zu sehr breiten, jungen Zielgruppen, die sich noch nicht aktiv orientieren, etwa Auszubildende, Menschen auf der Suche nach einem Nebenjob und Personen, die zum ersten Mal auf den Arbeitsmarkt blicken. Kurze Videos funktionieren hier phänomenal gut, wenn Sie wirklich zeigen, was jemand genau tut, mit wem diese Person zusammenarbeitet und wie so ein Arbeitstag aussieht. Ein Arbeitsplatz in Logistik, Einzelhandel, Technik oder Pflege wird über bewegte Bilder schnell vollkommen verständlich. Dadurch kann TikTok hervorragend helfen, Hürden in einer frühen Phase abzubauen.

TikTok funktioniert dagegen deutlich schlechter, wenn der Inhalt zu abstrakt bleibt oder ein Video vor allem auf einem populären Trend aufbaut, ohne dass eine klare Verbindung zur tatsächlichen Arbeit besteht. Sie ziehen dann vielleicht kurz Aufmerksamkeit an, aber kein relevantes Interesse. Deshalb muss die Botschaft immer einfach bleiben und direkt an lebensechte Situationen am Arbeitsplatz gekoppelt sein.

Entscheidungstabelle: welche Plattform passt zu welcher Zielgruppe?

Der folgende Vergleich hilft Ihnen, schneller eine erste, fundierte Wahl zu treffen. Betrachten Sie dies vor allem als guten Ausgangspunkt und keinesfalls als starre Regel. Testen Sie danach in der Praxis, ob die Zielgruppe auch wirklich so reagiert, wie Sie es erwartet hatten.

  • • Auszubildende und Nebenjobs: Meist TikTok oder Instagram, mit kurzen Videos, Bildern eines Arbeitstags und klarer, praktischer Erklärung. Organisch kann das gut funktionieren, wenn Mitarbeitende es aktiv teilen. Bezahlte Reichweite hilft jedoch oft schneller beim Aufbau breiterer Sichtbarkeit. Ein logischer Folgeweg ist hier ein Tag der offenen Tür, ein sehr kurzes Kennenlernen oder eine DM mit Zustimmung zu weiterem Kontakt.
  • • Berufseinsteiger mit Studienabschluss und Trainees: Meist LinkedIn und Instagram, mit klaren Geschichten über Betreuung, spannende Projekte, Team-Fit und erste Entwicklungsschritte. Organisch funktioniert das gut, wenn Sie bereits gute Reichweite in Ihrem eigenen Netzwerk haben. Ein bescheidenes bis mittleres Testbudget hilft oft, sehr gezielt Dinge zu testen. Der Folgeweg läuft hier oft über eine Eventanmeldung, einen Profilbesuch oder eine persönliche LinkedIn-Nachricht.
  • • Young Professionals in einem Fachgebiet: Meist LinkedIn, mittels stark inhaltlicher Beiträge, spannender Teamgeschichten und Erklärungen zur Entwicklung im Fach. Organisch kann das gut funktionieren innerhalb eines relevanten, aufgebauten Netzwerks. Bezahlte Reichweite ist vor allem enorm hilfreich, wenn Ihre Sichtbarkeit noch recht begrenzt ist. Der logische Folgeweg ist oft eine relevante Kontaktanfrage, gefolgt von einem kurzen Kennenlernen.
  • • Breite Einsteigerzielgruppe ohne aktive Suchabsicht: Meist Instagram und TikTok, reichlich versehen mit Stimmungsbildern, Antworten auf häufig gestellte Fragen und kurzen Videos direkt aus der Praxis. Bezahlte Anzeigen helfen hier häufiger, mit ausreichendem Volumen testen zu können. Der Folgeweg verläuft meist über ein Event, eine anschließende Landingpage oder einen niedrigschwelligen Kontaktmoment, bevor ein echtes Gespräch auf den Tisch kommt.

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So funktioniert es
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Personalgewinnung über Social Media gelingt besser mit echtem Inhalt und klaren Bedingungen

Guter, wirkungsvoller Recruiting-Inhalt wirkt immer glaubwürdig und konkret. Gerade junge Zielgruppen durchschauen sehr schnell, wenn etwas zu glatt, zu einstudiert oder zu allgemein gestaltet ist. Deshalb funktionieren echte Mitarbeitende, echte Arbeitsplätze und echte alltägliche Aufgaben oft viel besser als eine Kampagne, die vor allem „nett“ wirken will. Für Recruiting-Teams, die den Markenton, die Kandidatenerfahrung und das Nachfassen gerne nah am eigenen Team halten möchten, passt Social Recruiting für Corporate Recruiter hervorragend zu dieser Arbeitsweise.

Diese so wichtige Glaubwürdigkeit sehen Sie auch deutlich in den Praxisbeispielen. In der Recruiting-Fallstudie der Vibe Group wird sehr anschaulich, wie konsistente Kommunikation und ein logischer Folgeschritt enorm helfen, gezeigtes Interesse deutlich besser in wertvollen Kontakt umzusetzen. Das macht genau sichtbar, warum hervorragender Inhalt und die richtige Nachfassung Hand in Hand gehen müssen.

Zeigen Sie echte Mitarbeitende und alltägliche Aufgaben

Ein sehr kurzes Video eines normalen Arbeitstags erzählt in der Regel viel mehr als ein allgemeiner Kampagnenslogan. Zeigen Sie, wie jemand den Tag beginnt, was diese Person tatsächlich tut, mit wem intensiv zusammengearbeitet wird und wo die Betreuung stattfindet. Content-Formate, die fast immer gut funktionieren, sind ein Tag bei der Arbeit, eine kurze digitale Führung, eine erfahrene Kollegin oder ein erfahrener Kollege, die oder der häufig gestellte Fragen beantwortet, oder ein geselliger Teammoment, der zur Stelle passt. So wird die Arbeit plötzlich sehr greifbar, und potenzielle Kandidatinnen und Kandidaten können direkt schneller einschätzen, ob die Rolle wirklich zu ihnen passt.

Seien Sie klar über Betreuung, Arbeitszeiten und Gehalt

Vertrauen wächst direkt durch Klarheit. Benennen Sie deshalb deutlich, wie die versprochene Betreuung genau aussieht, welche Arbeitszeiten in der Regel gelten und was jemand hinsichtlich Gehalt oder Kostenerstattung erwarten kann, solange Sie diese Informationen natürlich frei teilen dürfen. Gerade bei Auszubildenden und Berufseinsteigern macht das oft den entscheidenden Unterschied zwischen enttäuschtem Abspringen und doch noch weiterem Interesse. Kandidatinnen und Kandidaten müssen in diesem Fall deutlich weniger raten und spüren auch schneller, dass die bereitgestellten Informationen vollkommen ehrlich sind.

Vermeiden Sie Schauspieler, einstudierten Jugendslang und lose Trends

Ein bestimmter Trend kann zwar für vorübergehende Reichweite sorgen, aber bedenken Sie gut, dass das keineswegs dasselbe ist wie Relevanz. Nutzen Sie deshalb ausschließlich Formate, die die tatsächliche Arbeit deutlicher machen. Dinge wie einstudierter Jugendslang, sehr forcierter Humor oder engagierte Schauspieler, die eine bestimmte Stelle unbeholfen nachspielen, sorgen in der Regel vor allem für enorme Distanz. Wenn jemand nach dem Ansehen des Videos noch immer nicht versteht, worum es bei der Rolle genau geht, ist der Inhalt leider zu weit von der täglichen Praxis entfernt.

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Von der Kampagne zu persönlichem Kontakt bei Personalgewinnung über Social Media

Genau hier geht es in der Praxis oft schief. Jemand hat begeistert ein Video gesehen, auf einen interessanten Beitrag geklickt oder gerne ein Event besucht, aber danach folgt schlicht kein klarer nächster Schritt. Personalgewinnung über Social Media funktioniert deutlich besser, wenn Sie gezeigtes Interesse, selbstverständlich mit Zustimmung, direkt in persönlichen Kontakt übersetzen. Fragen Sie dann jedoch nicht sofort nach einer sehr formellen Bewerbung. Ein sehr kurzes Kennenlernen, eine angenehme Fragerunde oder ein informellerer Schnuppermoment passt in der Regel deutlich besser zu der Phase, in der sich die Kandidatin oder der Kandidat gerade befindet.

Was tun Sie nach einem Klick, einer Reaktion oder einem Eventbesuch?

Legen Sie im Voraus stets einen einfachen, klaren Weg fest. Jemand sieht zum Beispiel zunächst ein nettes TikTok-Video über ein offenes Traineeship, meldet sich kurz danach für ein organisiertes Campus-Event an, gibt in aller Ruhe an, offen für Kontakt zu sein, und erhält anschließend zügig eine persönliche Nachricht, die nahtlos daran anknüpft. So bleibt der Übergang jederzeit logisch, und die Kandidatin oder der Kandidat muss sich nicht ständig fragen, warum genau Kontakt aufgenommen wird. Das bildet schlicht den Kern einer starken Brücke von der Kampagne zu persönlichem Kontakt: Jeder neue Schritt knüpft perfekt an das an, was die Person zuvor bereits gesehen oder unternommen hat.

Wann eine LinkedIn-Kontaktanfrage logisch ist

Eine Kontaktanfrage auf LinkedIn zu stellen, ist eigentlich vor allem dann logisch, wenn Ausbildung, Studienrichtung oder Interessen sehr klar zur Rolle passen und bereits eindeutig eine Form von Engagement bestanden hat. Denken Sie hierbei einfach an einen Eventbesuch, eine Reaktion auf einen Beitrag oder einen klaren Klick aus dem generierten Kampagnenverkehr. Genau bei diesem Schritt unterstützen wir gerne mit persönlichen Kontaktanfragen für Berufseinsteiger, wobei die Recruiterin oder der Recruiter jeden einzelnen Vorschlag zuerst prüft und der endgültige Versand einfach über das eigene, vertraute Konto erfolgt. Dadurch bleibt die Ansprache stets persönlich, und das Recruiting-Team behält die volle Kontrolle über Inhalt und Timing.

Wie die erste Nachricht an das anknüpft, was jemand bereits gesehen hat

Die allererste Nachricht muss für die Leserin oder den Leser sofort wiedererkennbar sein. Verweisen Sie deshalb kurz auf den früheren Kontext, etwa einen absolvierten Schnuppertag, eine erfolgreiche Traineeship-Kampagne oder vielleicht ein inhaltliches Thema, das die Person kürzlich noch angeschaut hat. Halten Sie die Nachricht bewusst kompakt, klar und vor allem menschlich. Auf diese Weise wirkt der Schritt keineswegs willkürlich. Auf der Webseite so funktioniert persönliches LinkedIn-Nachfassen lesen Sie bis ins Detail, wie wir genau bei Auswahl, dem persönlichen Text, einer straffen Prüfung und dem Versand helfen, während die Recruiterin oder der Recruiter jederzeit die Zügel über den gesamten Prozess in der Hand behält.

Warum Postfachmanagement und Nachfassen den Unterschied machen

Recruiting über Social Media endet natürlich nicht direkt nach der Veröffentlichung oder dem Einsatz eines Werbebudgets. Es muss tatsächlich jemand da sein, der die eingehenden Reaktionen nachverfolgt, neue Nachrichten prüft, klare Antworten formuliert und die gewünschten Gespräche einplant. Gerade in diesem Teil geht oft sehr viel Wert verloren, wenn es vonseiten des Unternehmens zu lange still bleibt. Unsere wertvolle Rolle liegt genau in dieser Nachfassung, in strukturiertem Postfachmanagement und im sorgfältigen Überblick über die geführten Gespräche innerhalb des Funnels. Dadurch geht wertvolles Interesse deutlich seltener verloren, und der Übergang von Reichweite zu einem echten Gespräch bleibt für das gesamte Team äußerst handhabbar.

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Organisch oder bezahlt: Zeit, Budget und Testansatz

Organische Reichweite bedeutet schlicht, dass Sie den Inhalt über Ihr eigenes Netzwerk, Ihre Mitarbeitenden und Ihre bestehende Followerschaft verbreiten. Bei bezahlter Reichweite kaufen Sie gezielt zusätzliche Sichtbarkeit ein. Beide Methoden kosten Zeit, denn hochwertiger Inhalt muss erstellt werden, Reaktionen erfordern Aufmerksamkeit, und das Nachfassen muss reibungslos laufen. Schauen Sie deshalb keinesfalls nur auf Ihr Medienbudget, sondern berücksichtigen Sie auch die benötigte Produktionszeit und die Stunden, die Recruiter dafür aufwenden. Eine Kampagne wirkt manchmal enorm schnell aufgesetzt, aber der tatsächliche Aufwand steckt oft in den intensiven Wochen danach.

Wann organische Reichweite genug sein kann

Organische Reichweite kann durchaus schon genug sein, wenn Sie bereits über eine etablierte, bekannte Arbeitgebermarke verfügen, Ihre Mitarbeitenden sehr aktiv Unternehmensinhalte teilen und die gewünschte Zielgruppe die Organisation inzwischen gut kennt. Das sehen Sie in der Regel häufiger beim Werben für Praktika, lokale Campusaktivitäten und Traineeships bei Organisationen mit einem etablierten Ruf am Markt. Dann kann ein relativ kleiner und sehr gezielter Ansatz bereits völlig ausreichen, um die richtige Bewegung zu erzielen, besonders wenn der genaue Weg zu einem tollen Event oder ersten Kennenlernen klar formuliert ist.

Wann bezahlte Reichweite hilft

Bezahlte Reichweite hilft Ihnen enorm, wenn Sie schnell Dinge testen möchten, gerne eine ganz neue Zielgruppe erreichen wollen oder von sich aus noch relativ wenig Reichweite besitzen. Arbeiten Sie in diesem Szenario lieber zunächst mit einem eher niedrigen oder mittleren Testbudget, um so herauszufinden, welche Plattform, welche konkrete Botschaft und welches spezifische Format wirklich Resonanz erzeugen. Für sehr breite, junge Zielgruppen auf Plattformen wie Instagram oder TikTok ist so ein Test oft äußerst nützlich, da sich die organischen Ergebnisse dort etwas schwerer vorhersagen lassen. Auch für sehr spezialisierte Rollen über LinkedIn kann ein kompakter Test enorm wertvoll sein, sofern Sie vorab gut im Blick haben, welche konkrete Zielgruppe Sie gewinnen möchten.

Wie Sie testen, ohne große Versprechen zu machen

Testen Sie immer in kleinen, übersichtlichen Schritten, und ändern Sie vor allem nicht alles gleichzeitig radikal. Wählen Sie jeweils eine feste Zielgruppe, eine glasklare Botschaft und ein klares Hauptziel. Ändern Sie erst danach den Kanal, das Content-Format oder den nächsten, logischen Schritt im Funnel. So sehen Sie viel deutlicher, ob die Veränderung in den Ergebnissen eigentlich von der Plattform, dem Inhalt oder der Art des Nachfassens kommt. Das verhindert unnötig falsche Annahmen allein auf Basis reiner Reichweitenzahlen.

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Messen, was bei Personalgewinnung über Social Media funktioniert

Viele Recruiting-Teams achten in erster Linie vor allem auf die eingegangenen Views, die allgemeine Reichweite und die Likes. Das ist völlig nachvollziehbar, sagt aber unter dem Strich bitter wenig aus, wenn Sie anschließend nicht wissen, was danach eigentlich noch passiert. Bei der Personalgewinnung über Social Media wollen Sie eigentlich vor allem nachvollziehen, ob Menschen tatsächlich einen nächsten Schritt auf ihrem Weg zu echtem Kontakt machen. Deshalb ist es äußerst klug, Ihren Kampagneneinsatz fest an solide Messpunkte zu koppeln, die logischerweise viel enger an Ihr reales Recruiting anschließen, denken Sie an konkrete Eventanmeldungen, gezielte Reaktionen und echte Kennenlerngespräche.

Messen Sie pro Kampagne nur ein Hauptziel

Legen Sie für jede Kampagne idealerweise ein klares Hauptziel fest, denken Sie etwa an einen guten Profilbesuch, eine praktische Eventanmeldung, die Resonanz auf eine persönliche Nachricht oder vielleicht ein brandneues Online-Gespräch. Das macht die endgültige Auswertung deutlich einfacher. Eine leichte Kampagne, die die Entdeckung anregen soll, muss selbstverständlich noch keine Flut an Bewerbungen auslösen, sollte aber sicher für etwas Bewegung in Richtung eines klar abgegrenzten nächsten Schrittes sorgen. Dadurch können Sie deutlich fairer beurteilen, ob Ihre Anstrengungen Früchte tragen.

Schauen Sie über Views und Likes hinaus

Die gesammelten Views zeigen lediglich, dass etwas angesehen wurde. Sie belegen jedoch keineswegs, ob die Botschaft überhaupt verstanden wurde oder tatsächlich zur gewünschten Handlung angeregt hat. Achten Sie deshalb mindestens genauso gut auf die wichtigen Klickraten, die Anmeldungen, die eingehenden Reaktionen und selbstverständlich auch die Qualität der tatsächlichen Gespräche. Sehen sehr viele Menschen den Inhalt, bleibt die Fortsetzung aber angespannt still, dann liegt das Hindernis meist eher in der konkreten Botschaft, dem eingebauten nächsten Schritt oder der schleppenden Reaktionszeit beim Nachfassen.

Verbinden Sie den Kampagneneinsatz mit echten Gesprächen

Ein sehr einfaches und praktisches Messmodell erweist im Alltag meist die größten Dienste: Betrachten Sie, welche Botschaft genau wen erreichte, nach welcher Handlung diese Personen sich für ein weiteres Gespräch entschieden und in welchem Anteil an Kennenlerngesprächen das alles schließlich mündete. Anhand dieser einfachen Parameter erkennen Sie außerordentlich schnell, ob die getroffene Wahl bei Kanälen, Content-Form und Nachfassen wirklich zusammenspielen. Und das macht das eventuelle Nachjustieren für jeden Recruiter und die verbundenen Hiring-Teams deutlich angenehmer.

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Häufig gestellte Fragen zur Personalgewinnung über Social Media

Wie gewinnen Sie Auszubildende über Social Media?

Sie beginnen logischerweise am besten mit der Frage, wo genau diese bestimmte Zielgruppe meist aktiv unterwegs ist, gefolgt von der Frage, was sie am liebsten sehen möchte. Bei vielen Auszubildenden kommen dynamische und flotte Inhalte wie kurze Videos, Stories, gezielte, knappe Erklärungen und das Teilen lebensechter, spannender Situationen gut an. Zeigen Sie, welche konkreten Aufgaben anfallen, wie gut die Betreuung ist und welche Arbeitszeiten auf dem Arbeitsplatz erwartet werden. Fragen Sie erst danach mit einem leichten Angebot nach einem nächsten Schritt, etwa einer Anmeldung für ein lokales Event, einem geselligen Tag der offenen Tür oder schlicht einem bescheidenen, informellen ersten Kennenlernen.

Funktioniert LinkedIn auch für Berufseinsteiger?

Ja, LinkedIn funktioniert meistens hervorragend, um die nötigen Berufseinsteiger zu erreichen, gerade für jene Rollen, bei denen ihr bisheriger Studienhintergrund, ihr Abschlussprofil und ihre fachliche Leidenschaft gut zu den Anforderungen passen. Besonders geeignet ist es für Berufseinsteiger mit Bachelor- oder Masterabschluss, künftige Trainees und Stellen innerhalb klar erkennbarer Berufsgruppen. Deshalb kommt die Wirkung des Einsatzes hier am effizientesten zur Geltung, wenn Sie vorab Details zum Inhalt, möglichen Mentoring-Pfaden und beruflichen Entwicklungswegen zeigen, lange bevor Sie versuchen, persönlichen Kontakt zu knüpfen.

Ist Instagram für Recruiting geeignet?

Absolut, Instagram erweist sich als robustes Hilfsmittel, mit dem Sie Sichtbarkeit, ein positives Unternehmensgefühl und visuelle Wiedererkennung optimal fördern können. Es ist kaum zu übertreffen, wenn Sie vor allem den Arbeitsplatz, schöne Momente mit Kolleginnen und Kollegen und einfach alltägliche Elemente nach außen zeigen möchten. Wo die Funktion dann wiederum deutlich zu kurz greift, ist, wenn der Drang überwiegt, einfach kahle Stellenanzeigentexte online zu wiederholen, wegen des eklatanten Mangels an nötigem Kontext und Stimmungsbild über das dahinterstehende Team für die Arbeitsuchenden.

Wann ist TikTok eine kluge Wahl?

In Fällen, in denen sehr breite und deutlich jüngere Segmente gewünscht sind, die sich noch nicht offen auf der Suche nach Einkommen befinden, zeigt sich TikTok als geradezu unentbehrlich. Das trifft also besonders zu bei einem starken Fokus auf Auszubildende, Menschen auf der Jagd nach Nebenjobs und Jugendliche an der Schwelle zu ersten Karriereschritten. Diese Kanäle wirken stark durch pointierte Videos voller echter Alltagsmomente, um die Vielzahl an Unsicherheiten rund um die schönen Seiten des Arbeitslebens im Handumdrehen verständlich zu machen.

Was ist der beste erste Schritt nach Kampagnenreichweite?

Der sanfteste Ansatz bleibt eine überwiegend entspannte Variante des Nachfragens auf der Suche nach Interaktion. Laden Sie die Person zwanglos und informell irgendwohin ein, etwa über eine lockere Frage-und-Antwort-Runde oder mithilfe einer sehr informellen, kurzen Textnachricht, vorausgesetzt, ein solcher Kontakt wird von beiden Seiten akzeptiert. Sofort um die Ecke zu kommen, in der Hoffnung, dass jemand direkt eifrig den Lebenslauf zückt, stört meist genau dieses Vertrauen, vor allem bei Kandidatinnen und Kandidaten, bei denen alles mit nur einem Klick und innerhalb eines Orientierungsschritts gerade erst über eben diese flotte und geschmeidige Zunahme auf dieser Plattform in Gang gekommen ist.

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Ein ruhiger nächster Schritt nach Reichweite und Interesse

Sobald das ideale Profil, der Kanal, die perfekten Inhalte und ein sauberer Erfolgsindikator vollständig feststehen, rückt danach die finale und wichtigste Anforderung ganz oben auf die Prioritätenliste: wie Sie diese warme Stimmung anschließend behutsam in bedeutsame Gespräche überführen. Während interne Recruiter selbstbewusst selbst die Kontrolle über Annahmekriterien behalten und akkurat im eigenen Namen handeln, bieten wir mit dieser LinkedIn-Unterstützung solchen Recruiting-Teams jede nötige Hilfe. Verspüren Sie nach solchen erzielten Klicks oder offenen Eventanmeldungen den echten Drang, das konkrete Ergebnis davon sorgfältig zu analysieren? Prüfen Sie in diesem Fall einfach den Weg über persönliches LinkedIn-Nachfassen ausprobieren als eine überaus logische Überlegung im weiteren Verlauf.

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