Zurück zur Übersicht
15 Min. Lesezeit

Von der Vakanz zur Shortlist: So finden, bewerten und sprechen Sie Kandidaten an

Von der Vakanz zur Shortlist in einem Arbeitstag? Mit einer scharfen Intake, gezieltem Suchen und persönlichen Nachrichten verkürzen Sie den Weg zum Gespräch.

Recruiter erstellt eine Shortlist aus einer offenen Vakanz am Laptop
Das Wichtigste

Kommen Sie innerhalb eines Arbeitstags von der Stelle zur Kontaktaufnahme, durch ein straffes Intake-Gespräch und gezielte Suchaktionen. Trennen Sie harte Anforderungen konsequent von Ausschlusskriterien, um Störfaktoren im Prozess zu vermeiden.

Ein ArbeitstagZeit von der Stellen-Intake bis zur ersten Kontaktaufnahme
30-45 MinutenDie ideale Dauer für ein nutzbares und präzises Intake-Gespräch
60-90 MinutenReservierte Zeit für die erste Suchanfrage in normaler Sprache
Muss, darf, nichtStruktur für schnelle Entscheidungen und einfachere Abstimmung mit Hiring Managern

Von der Vakanz zur Shortlist gelingt oft innerhalb eines Arbeitstages, wenn Sie den Prozess straff organisieren. Dafür brauchen Sie eine kurze Intake, gefolgt von gezielter Sucharbeit, einer schnellen Bewertung und direkt einer persönlichen ersten Nachricht. Das Ziel ist also nicht, noch am selben Tag jemanden einzustellen, sondern ohne Zeitverlust von der Vakanz-Intake und dem Sourcing zur ersten Outreach zu gelangen. In diesem Artikel lesen Sie pro Schritt, wie viel Zeit Sie ungefähr brauchen, wo Verzögerung entsteht und wie Sie die Zügel in der Hand behalten.

  • Eine kurze Intake verhindert Reibung beim Suchen, Bewerten und Versenden von Nachrichten.
  • Eine brauchbare Shortlist ist etwas anderes als ein erster Kontakt, und auch etwas anderes als ein erstes Gespräch.
  • Schnelles Arbeiten fällt leichter, wenn Sie harte Anforderungen, Präferenzen und Ausschlusskriterien gut voneinander trennen.
  • Persönliche Outreach funktioniert schneller, wenn Sie für jeden Kandidaten einen klaren Kontaktgrund wählen.
  • Nachverfolgung gehört zum selben Arbeitsprozess, denn Annahme ohne Fortsetzung bringt noch kein Gespräch.

Von der Vakanz zur Shortlist beginnt mit einer Intake von 30 bis 45 Minuten

Von der Vakanz zur Shortlist startet mit einer Intake, die kurz, klar und brauchbar ist. In diesem Schritt legen Sie fest, was die Rolle erbringen muss, welche Erfahrung wirklich nötig ist und was nur ein Pluspunkt ist. Das hilft, schneller Kandidaten für eine Vakanz zu finden, weil Sie später weniger zweifeln müssen über Richtung, Zielgruppe und Priorität. Eine lange Intake mit vielen losen Wünschen fühlt sich gründlich an, verursacht aber oft zusätzliche Arbeit im Such- und Auswahlprozess.

Was Sie in der Intake festlegen

Legen Sie zuerst fest, welches Ergebnis jemand in der Rolle erzielen muss. Schreiben Sie danach die harten Anforderungen auf, die gewünschte Region, den Gehaltsrahmen und klare Ausschlüsse. Fügen Sie anschließend Pluspunkte hinzu, die beim Erstellen einer Shortlist helfen, aber nicht direkt nötig sind, um geeignet zu sein. Ein einfaches Beispiel funktioniert hier gut. Angenommen, Sie suchen einen Recruiter für eine technische Agentur. Dann kann eine harte Anforderung Erfahrung mit Agenturwerbung sein, ein Pluspunkt Kenntnis der Fertigungsindustrie und ein Ausschlusskriterium ein Wohnort, der zu weit außerhalb der Region liegt.

Warum diese Intake kurz und scharf sein muss

Eine vage Intake sorgt später für breite Suchergebnisse, Zweifel bei der Bewertung und träge Nachrichten. Deshalb ist eine kurze Intake oft stärker. Sie müssen am Anfang nicht alles sicher wissen, aber Sie müssen wissen, was feststeht. Das macht die Kombination aus Vakanz-Intake und Sourcing praktisch und bietet einen besseren Ausgangspunkt für LinkedIn-Sourcing und das Verkürzen der Durchlaufzeit einer Vakanz.

Machen Sie Entscheidungen direkt sichtbar

Es hilft, in der Intake drei Arten von Entscheidungen zu notieren: muss, darf und passt nicht. Dadurch sehen Sie später schneller, warum jemand auf die Shortlist kommt oder in der Zweifelliste landet. Diese einfache Struktur macht auch die Abstimmung mit Hiring Managern leichter, weil Sie die Abwägung sofort erklären können, ohne auf lose Notizen zurückzugreifen.

2 / 9

Von der Vakanz zur Shortlist über eine einzige Suchanfrage in normaler Sprache

Reservieren Sie für die erste Sucharbeit etwa 60 bis 90 Minuten. Beginnen Sie mit einer Suchanfrage in normaler Sprache und passen Sie erst danach an. Das funktioniert oft besser, als direkt mit vielen Filtern zu starten, weil Sie zuerst sehen wollen, ob die Richtung stimmt. Wer den Recruitingprozess beschleunigen will, hat meist mehr an einem klaren Start als an einem komplizierten Suchbildschirm.

Übersetzen Sie die Intake in eine Suchanfrage

Schreiben Sie auf, wen Sie suchen, als würden Sie es einem Kollegen erklären. Denken Sie an Funktionstyp, Region, Kundenart, aktuelle Erfahrung und das Umfeld, in dem jemand gearbeitet hat. Eine Suchanfrage in normaler Sprache bleibt besser lesbar und macht schneller klar, ob die Basis stimmt. Für Teams, die diesen Prozess weiter schärfen wollen, zeigt die Seite über von der Vakanz zur Shortlist mit KI-Sourcing, wie Suchen und Bewerten besser aufeinander abgestimmt werden können.

Passen Sie zuerst harte Ausschlüsse an

Beginnen Sie mit dem, was wirklich nicht passt. Denken Sie an eine falsche Region, zu wenig relevante Erfahrung oder einen Hintergrund, der zu weit von der Rolle entfernt liegt. Dadurch entfernen Sie eher Rauschen aus den Ergebnissen und behalten mehr Zeit für vielversprechende Kandidaten. Dieser Schritt ist oft wichtiger als endlos neue Suchbegriffe hinzuzufügen; ein kleines Set klarer Ausschlusskriterien nimmt nämlich viel Unruhe aus den Ergebnissen.

Schärfen Sie danach Präferenzen

Erst nachdem die Basis gut steht, fügen Sie Präferenzen hinzu. Denken Sie an Branchenkenntnis, Erfahrung mit einer bestimmten Kundenart oder einen Wechsel, der logisch aus der aktuellen Position folgt. Präferenzen sollen helfen, die erste Auswahl stärker zu machen. Sie dürfen die Sucharbeit nicht blockieren, denn dann verpassen Sie Kandidaten, die in der Praxis durchaus gut passen könnten.

Prüfen Sie, ob Sie nicht zu streng filtern

Eine straffe Suchanfrage wirkt effizient, kann aber auf Kosten guter Matches gehen. Prüfen Sie deshalb bewusst, ob bestimmte Anforderungen wirklich nötig sind für Erfolg in der Rolle. Dieser Punkt ist besonders wichtig, wenn Sie schnell Kandidaten für eine Vakanz finden wollen, denn Überfiltern gibt oft Scheingeschwindigkeit. Sie suchen dann schnell, finden aber zu wenige brauchbare Menschen.

Beispiel einer brauchbaren Suchrichtung

Ein praktisches Beispiel kann sein: Recruiter im Raum Nordrhein-Westfalen mit aktueller Agenturerfahrung, gewöhnt an knappe Profile und Kontakt mit Hiring Managern, Präferenz für Technik oder Operations. So bleibt die Suchanfrage konkret, ohne sich zu verschließen. Sie sehen schneller, wo Sie erweitern oder gerade schärfen müssen.

3 / 9

Von der Vakanz zur Shortlist mit Scorecards und schneller Bewertung

Für die Bewertung können Sie etwa 45 bis 60 Minuten reservieren. In dieser Phase bestimmen Sie, wer direkt angesprochen werden kann und wer noch zusätzliche Kontrolle braucht. Von der Vakanz zur Shortlist funktioniert erst richtig gut, wenn diese Bewertung erklärbar bleibt, weil Sie sonst später erneut beginnen müssen. Eine schnelle Entscheidung ohne klaren Grund wirkt effizient, kostet aber oft zusätzliche Zeit, sobald ein Manager oder Recruiter die Auswahl erneut nachvollziehen will.

Bewerten Sie die besten Matches zuerst

Beginnen Sie mit Kandidaten, die klar passen bezüglich Erfahrung, Arbeitsumfeld und aktuellem Karriereschritt. Schauen Sie auf sichtbaren Beleg in ihrer Laufbahn und legen Sie das neben den Kern der Vakanz. Damit behalten Sie Tempo und verhindern, dass Zweifelsfälle zu viel Aufmerksamkeit bekommen. Eine einfache Scorecard hilft dabei. Sie können zum Beispiel pro Kandidat kurz festhalten, ob die harte Anforderung vorhanden ist, ob der Kontext der Rolle stimmt und ob der Wechsel logisch wirkt.

Bilden Sie zwei Gruppen statt einer

Arbeiten Sie mit einer Shortlist für Kandidaten, die Sie jetzt ansprechen können, und mit einer zweiten Gruppe für Zweifelsfälle oder fehlende Informationen. Diese Trennung macht das Erstellen einer Shortlist deutlich praktischer, weil Sie nicht alles direkt in ein hartes Ja oder Nein zwingen müssen. Die erste Gruppe sorgt für Fortschritt. Die zweite Gruppe bleibt als Reserve verfügbar, oder für zusätzliche Kontrolle, sobald die ersten Reaktionen eintreffen.

Schließen Sie bereits angesprochene Kandidaten aus

Prüfen Sie vor der Outreach, ob jemand bereits früher für dieselbe Rolle angesprochen wurde oder kürzlich Kontakt mit Ihrem Team hatte. Das verhindert Doppelarbeit und hilft, die Kandidatenerfahrung sauber zu halten. Es macht auch die Messung Ihrer Time-to-Shortlist zuverlässiger, weil Ihre Auswahl dann besser auf neue Aktionen abgestimmt ist, statt alte Listen wieder aufzuwärmen.

Halten Sie Zweifel kurz fest

Zweifel sind kein Problem, solange Sie notieren, wo der Schuh drückt. Das kann fehlende Branchenkenntnis betreffen, eine unklare Region oder einen aktuellen Schritt, der schwer einzuordnen ist. Indem Sie das kurz benennen, verhindern Sie, dass dieselben Profile später erneut für Diskussion sorgen. Sie machen den Prozess also schneller, ohne inhaltlich etwas wegzulassen.

Tipp: Mit Elvatix holen Sie mehr aus jedem InMail-Guthaben: mehr Rückmeldungen bei geringeren Kosten pro Kontakt.

So funktioniert es
4 / 9

Von der Vakanz zur Shortlist hat erst Wert, wenn direkt Outreach folgt

Eine Shortlist an sich ist noch kein Fortschritt. Von der Vakanz zur Shortlist bekommt erst Wert, wenn der erste persönliche Kontakt direkt folgt. Viel Zeit geht in den Stunden nach der Auswahl verloren, weil die Liste fertig ist, aber die erste Nachricht an den Kandidaten noch nicht versendet wurde. Dadurch wirkt der Prozess schneller, als er tatsächlich ist. Wer die Durchlaufzeit einer Vakanz verkürzen will, muss die Auswahl und den Start der Outreach am selben Tag stattfinden lassen.

Was Time-to-Shortlist bedeutet und was nicht

Die Time-to-Shortlist ist die Zeit, die für eine brauchbare erste Auswahl nötig ist. Das ist etwas anderes als die Zeit bis zum ersten Kontakt. Es ist auch etwas anderes als die Zeit bis zu einem ersten Gespräch. Indem Sie diese drei Momente auseinanderhalten, sehen Sie besser, wo der Prozess stockt. Ein Team kann durchaus schnell auswählen und trotzdem langsam sein beim Versenden von Nachrichten oder bei der Nachverfolgung.

Warum manuelles Schreiben oft zu viel Zeit kostet

Eine persönliche Nachricht zu erstellen kostet Zeit, weil Sie die Rolle mit der Laufbahn des Kandidaten verknüpfen müssen. Sie lesen den Hintergrund einer Person, wählen einen logischen Anlass und schreiben eine Ansprache, die glaubwürdig wirkt. Dadurch dauert das Ansprechen von Kandidaten nach dem Sourcen in der Praxis oft länger als erwartet. Für viele Recruiter liegt genau dort der größte Zeitverlust zwischen Shortlist und erster Reaktion.

Ein konkreter Grund pro Nachricht

Die erste Nachricht funktioniert am besten, wenn Sie einen sichtbaren Grund für den Kontakt nennen. Das kann aktuelle Erfahrung sein, ein erkennbarer Markt, ein logischer Wechselmoment oder ein klares Match mit der Vakanz. So bleibt die Nachricht persönlich und kurz. Wer das selbst ausprobieren möchte, kann eine persönliche Recruitingnachricht testen, um zu sehen, wie so ein erster Entwurf aussehen kann.

Beispiel einer ersten Nachricht

Ein einfacher Aufbau kann sein: Ich nehme Kontakt auf, weil Sie in der letzten Zeit viel an technischer Agenturwerbung in dieser Region gearbeitet haben, und das passt gut zu der Rolle, die jetzt offen ist. So nennen Sie sofort den Kontaktgrund, ohne die Nachricht lang oder allgemein zu machen. Das erhöht die Chance auf eine Reaktion, weil der Kandidat direkt sieht, warum Sie genau diese Person ansprechen.

5 / 9

Von der Vakanz zur Shortlist verlangt danach die richtige Kanalwahl

Nach dem Inhalt der Nachricht wählen Sie den Kanal. Auch das beeinflusst Geschwindigkeit und Antwortquote. Beim Start der Outreach macht es einen Unterschied, ob Sie eine Kontaktanfrage senden oder direkt eine InMail einsetzen. Diese Wahl hängt von Dringlichkeit, Beziehung und Kontext ab. Deshalb ist ein fester Entscheidungspunkt praktisch: Wollen Sie zuerst Zugang zum Kontakt, oder wollen Sie direkt eine inhaltliche Reaktion auslösen?

Wann eine Kontaktanfrage logisch ist

Eine Kontaktanfrage passt oft zu einem ruhigen ersten Schritt. Das sehen Sie bei weniger dringenden Rollen, bei Kandidaten, mit denen Sie noch keine Beziehung haben, oder wenn Sie erst Raum für ein lockeres Gespräch schaffen wollen. Das Ziel ist dann Annahme und danach eine inhaltliche Fortsetzung. Diese Route passt gut, wenn Timing heikel liegt oder wenn Sie erst Vertrauen aufbauen möchten.

Wann eine InMail direkter passt

Bei einer konkreten Vakanz, höherer Dringlichkeit oder begrenztem Netzwerkzugang ist eine direkte Nachricht oft klüger. Sie können dann sofort erklären, worum es bei der Rolle geht und warum Sie Kontakt aufnehmen. Gerade in knappen Märkten hilft das, schneller eine Antwort zu bekommen, weil der Kandidat direkt sieht, worum Sie bitten und warum es relevant ist.

Lassen Sie Beziehung, Dringlichkeit und Kontext leitend sein

Der Kanal muss zum nächsten Schritt passen, den Sie auslösen wollen. Wollen Sie vor allem ruhig Kontakt eröffnen, wählen Sie einen leichten Ansatz. Wollen Sie schneller zu einer Reaktion oder einem Gespräch, wählen Sie einen direkteren Einstieg. So bleibt die Ansprache logisch und wirkt weniger forciert für den Empfänger.

6 / 9

Persönliche Outreach organisieren ohne unnötige Handarbeit

Viele Teams verlieren in der Nachrichtenphase Zeit durch Handarbeit, wechselnde Qualität und unzureichenden Überblick bei der Nachverfolgung. Deshalb hilft es, diesen Schritt wiederholbar zu machen, während der Recruiter inhaltlich die Kontrolle behält. Für Agenturen, die mehrere Vakanzen gleichzeitig führen, passt ein schnellerer Recruitingprozess für Agenturen gut zu dieser Praxis, weil Geschwindigkeit erst Wert hat, wenn die tägliche Arbeitslast tatsächlich sinkt.

Was bei manueller Outreach oft schiefgeht

Verzögerung entsteht meist durch zu viel Schreibarbeit, unklare Prioritäten und Nachverfolgung, die liegen bleibt. Ein Recruiter hat dann zwar eine Shortlist, aber noch keinen Rhythmus, um Nachrichten zu erstellen, zu prüfen und zu versenden. Dadurch verschiebt sich der erste Kontakt, und kostbare Zeit geht zwischen Auswahl und Reaktion verloren.

Wie Review und Geschwindigkeit zusammengehen können

Wir lassen den Recruiter inhaltlich am Steuer, weil Geschwindigkeit nur nützlich ist, wenn die Nachricht stimmt. Deshalb funktioniert ein schneller erster Entwurf oft besser, gefolgt von einer kurzen Kontrolle von etwa 30 Sekunden pro Nachricht. So bleibt der Ton menschlich, und Sie behalten die Kontrolle über Qualität, Kontaktgrund und Relevanz für den Kandidaten.

Nachrichten in Serie vorbereiten

Es hilft, Nachrichten blockweise vorzubereiten, statt sie immer einzeln zu schreiben. An einem hektischen Arbeitstag gibt das Ruhe und Überblick. So können Sie bis zu 25 Nachrichten gleichzeitig vorbereiten und danach zu einem logischen Moment aus Ihrem eigenen Account versenden. Das macht den Start der Outreach weniger abhängig von verlorenen Momenten zwischen Meetings oder Kundengesprächen.

Nutzen Sie Belege nur, wo sie wirklich etwas hinzufügen

Praxisbeispiele sind vor allem nützlich, wenn sie einen einzigen Schritt verdeutlichen. Im Manpower-Fall zu persönlichen InMails sehen Sie, wie Vorbereitung und Kontrolle in der Ansprachephase zusammenspielen können. Das ist brauchbar als Beleg für den Nachrichtenschritt, ohne dort direkt breitere Behauptungen über den gesamten Recruitingprozess anzuhängen.

7 / 9

Das Ansprechen von Kandidaten nach dem Sourcen endet nicht bei der Annahme

Eine angenommene Anfrage ist noch kein Gespräch. Genau hier bleibt oft Arbeit liegen, weil der Kontakt technisch zwar offensteht, inhaltlich aber noch nicht nachverfolgt wurde. Deshalb muss Nachverfolgung Teil desselben Prozesses sein wie Suchen, Bewerten und der erste Kontakt. Das ist eine praktische Voraussetzung, wenn Sie den Recruitingprozess beschleunigen wollen, ohne Chancen versickern zu lassen.

Eine angenommene Anfrage ist noch kein inhaltlicher Kontakt

Annahme bedeutet nur, dass die Tür offensteht. Sie müssen danach noch immer klarmachen, warum die Rolle relevant ist und warum genau dieser Kandidat zum Kontext passt. Ohne diesen nächsten Schritt entsteht kein echtes Gespräch, und Ihre Antwortquote bleibt niedriger als nötig.

Wann eine Follow-up-Nachricht nötig ist oder nicht

Senden Sie eine Follow-up-Nachricht, wenn nach der Annahme noch keine inhaltliche Reaktion gekommen ist. Tun Sie das nicht, wenn das Gespräch bereits läuft oder wenn bereits ein klarer nächster Schritt geplant ist. So halten Sie den Kontakt sauber und verhindern Wiederholung, die der Kandidat als unnötig empfinden könnte.

Arbeiten Sie mit offenen Aktionen und Erinnerungen

Legen Sie pro Kandidat fest, was der letzte Schritt war, was der nächste Schritt ist und wann er stattfinden muss. Das muss nicht kompliziert sein. Gerade ein einfacher Überblick hilft, keine guten Kandidaten zwischen erster Nachricht und erstem Gespräch zu verlieren. Damit machen Sie Nachverfolgung konkret statt unverbindlich.

8 / 9

Ein Workflow macht den gesamten Prozess schneller und besser erklärbar

Wenn Intake, Suchen, Bewerten, Nachrichten und Nachverfolgung logisch aufeinander abgestimmt sind, entsteht Tempo ohne Nachlässigkeit. Das ist der Kern eines funktionierenden Wegs von der Vakanz zur Shortlist und zur ersten Nachricht. Sie müssen dann weniger zurücksuchen, weniger erneut entscheiden und weniger reparieren. Für Teams, die den gesamten Workflow im Zusammenhang betrachten wollen, zeigt der Überblick so funktioniert Elvatix von der Vakanz bis zur Nachricht gut, wie Suchen, Ansprechen und Nachfassen logisch zusammenhängen.

Vom Suchen zu Nachrichten und Nachverfolgung in einem Flow

Die Stärke dieses Prozesses liegt im Zusammenhang. Eine scharfe Intake macht LinkedIn-Sourcing schneller. Gezieltes Suchen macht das Bewerten einfacher. Eine klare Auswahl macht die erste Nachricht an den Kandidaten besser. Danach sorgt feste Nachverfolgung dafür, dass der Kontakt nicht ins Stocken gerät. So wird aus einer losen Reihe von Aufgaben ein funktionierender Flow.

Was Sie am Ende des Arbeitstags kontrollieren

Schließen Sie den Tag mit einem kurzen Kontrollblock ab. Prüfen Sie, ob die Shortlist fertig ist, ob die ersten Nachrichten versendet wurden, ob Annahmen sichtbar sind und ob offene Aktionen aktualisiert wurden. Diese letzte Viertelstunde bestimmt oft, ob Sie am nächsten Morgen direkt weitermachen können oder erst wieder den Überblick herstellen müssen.

Praktischer Kontrollblock für das Ende des Arbeitstags

  • Die Shortlist ist fertig und pro Kandidat kurz begründet.
  • Die Zweifelliste ist für zusätzliche Kontrolle oder eine spätere Runde separat abgelegt.
  • Die ersten Nachrichten wurden über den zum Kontext passenden Kanal versendet.
  • Annahmen und Reaktionen sind in einem Überblick sichtbar.
  • Offene Aktionen haben einen nächsten Schritt und einen klaren Zeitpunkt für die Nachverfolgung.
9 / 9

Häufig gestellte Fragen zum Prozess von der Vakanz zur Shortlist

Wie schnell können Sie eine Shortlist erstellen, ohne Qualität zu verlieren?

Das hängt vor allem von der Intake und der Suchrichtung ab. Sind diese beiden Schritte scharf, können Sie oft innerhalb desselben Arbeitstages eine brauchbare Shortlist erstellen. Die Qualität bleibt erhalten, wenn Sie pro Kandidat kurz erklären können, warum jemand passt oder nicht.

Was ist ein guter erster Schritt nach LinkedIn-Sourcing?

Der beste Schritt ist die direkte Bewertung in zwei Gruppen. Setzen Sie starke Matches auf die Shortlist und legen Sie Zweifelsfälle separat ab. Danach können Sie ohne unnötige Verzögerung mit dem ersten Kontakt fortfahren.

Wann starten Sie mit Outreach nach der Intake?

Sie starten mit Outreach, sobald die erste brauchbare Auswahl fertig ist. Warten, bis aller Zweifel verschwunden ist, kostet meist zusätzliche Zeit und bringt selten bessere erste Reaktionen. Deshalb funktioniert ein Durchziehen am selben Tag oft deutlich besser.

Was ist wichtiger, Geschwindigkeit oder Personalisierung?

Relevanz steht voran. Geschwindigkeit hilft nur, wenn die Nachricht für den Kandidaten noch immer glaubwürdig wirkt. Deshalb funktioniert eine kurze inhaltliche Kontrolle besser als bei jeder Nachricht komplett manuell von vorn zu beginnen.

Was ist der Unterschied zwischen der Time-to-Shortlist und der Zeit bis zum ersten Gespräch?

Die Time-to-Shortlist misst, wie schnell Sie zu einer brauchbaren ersten Auswahl kommen. Die Zeit bis zum ersten Kontakt misst, wie schnell Sie danach tatsächlich eine persönliche Nachricht versenden. Die Zeit bis zum ersten Gespräch beginnt erst bei echter Interaktion mit dem Kandidaten. Indem Sie diese Unterscheidung treffen, sehen Sie genau, wo Verzögerung entsteht.

Jetzt ausprobieren

Schreiben Sie direkt eine persönliche Nachricht

Namen oder LinkedIn-URL eingeben und in 30 Sekunden eine persönliche Nachricht erhalten. Ohne Konto.

1Kandidat
2Ihr Profil

Ihre Shortlist schneller bereit für die Kontaktaufnahme?

Elvatix automatisiert die Umsetzung Ihres Intake-Gesprächs in relevante Suchanfragen mittels KI-Sourcing. So finden und bewerten Sie Kandidaten schneller anhand Ihrer spezifischen Anforderungen.