Was ist LinkedIn InMail, wie funktioniert es und was kostet es
Was ist LinkedIn InMail und wie funktioniert es für Recruiter? Erfahren Sie, was Credits kosten und wie Sie mit gezielten Nachrichten Antworten bekommen.

LinkedIn InMail ist ein strategisches Instrument für den direkten Kontakt zu raren Talenten außerhalb Ihres Netzwerks, wobei kurze und persönliche Nachrichten die höchste Rücklaufquote erzielen.
LinkedIn InMail ist eine kostenpflichtige Nachrichtenfunktion, mit der Sie jemanden direkt ansprechen können, selbst wenn Sie nicht miteinander verbunden sind. Dafür nutzen Sie Credits innerhalb von LinkedIn Premium oder Recruiter. Das macht es zu einem sehr gezielten Kanal für Recruiter, die schnell Kontakt zu bestimmten Kandidaten aufnehmen wollen.
In diesem Artikel lesen Sie, wie es funktioniert, was es kostet und wann Sie es klug einsetzen. Außerdem sehen Sie anhand praktischer Beispiele, wie Sie bessere Antworten bekommen.
- Sie senden Nachrichten an Menschen außerhalb Ihres Netzwerks mit InMail-Credits.
- Sie bekommen oft einen Credit zurück, wenn jemand antwortet.
- Die Antwortquote liegt im Schnitt zwischen 10 und 18 Prozent.
- Kurze, persönliche Nachrichten sorgen für mehr Antworten.
Was ist LinkedIn InMail und wann nutzen Sie es?
Was ist LinkedIn InMail in der Praxis? Es ist eine praktische Möglichkeit, direkt Kontakt zu jemandem aufzunehmen, ohne zuerst eine Kontaktanfrage senden zu müssen. Das macht es besonders geeignet für Situationen, in denen Tempo zählt oder wenn Sie jemanden sehr gezielt ansprechen wollen.
Recruiter nutzen die Funktion vor allem bei knappen Profilen oder Senior-Kandidaten. In solchen Fällen wollen Sie nämlich direkt Kontext geben können. Deshalb funktioniert eine vollständige Nachricht oft besser als eine kurze Einleitung bei einer Kontaktanfrage.
Wer sich fragt, was LinkedIn InMail genau ist, will meist wissen, ob es sich wirklich von einer normalen Nachricht unterscheidet. Dieser Unterschied liegt vor allem in der Reichweite, dem Aufbau und der Nutzung von Credits.
Was ist LinkedIn InMail im Vergleich zu einer normalen Nachricht?
Der Unterschied zwischen einer InMail und einer normalen Nachricht liegt vor allem in der Beziehung zum Empfänger. Eine Standardnachricht senden Sie an jemanden, mit dem Sie bereits verbunden sind. Eine Kontaktanfrage ist zudem oft kurz und nur als erster Schritt gedacht.
LinkedIn InMail bietet deutlich mehr Raum. Sie verfügen über eine Betreffzeile und können direkt erklären, warum Sie Kontakt aufnehmen. Dadurch können Sie viel besser auf die Erfahrung oder die Interessen des Empfängers eingehen.
Während eine Kontaktanfrage oft besser bei warmen Kontakten funktioniert, ist InMail gerade ideal, wenn Sie jemanden noch nicht kennen, aber trotzdem direkt eine relevante Botschaft übermitteln wollen.
Was ist LinkedIn InMail und wie funktionieren LinkedIn InMail-Credits?
Wer sich damit beschäftigt, was LinkedIn InMail ist, landet schnell beim Creditsystem. Sie brauchen nämlich LinkedIn InMail-Credits, um Nachrichten an Personen außerhalb Ihres Netzwerks senden zu können.
Ein Recruiter-Lite-Account enthält meist rund 30 Recruiter-Lite-InMail-Credits pro Monat. Bei einem vollständigen Recruiter-Seat liegt diese Anzahl oft zwischen 100 und 150 Recruiter-Seat-InMail-Credits. Diese werden monatlich automatisch aufgefüllt.
Wenn jemand auf Ihre Nachricht antwortet, bekommen Sie den Credit oft zurück. Es lohnt sich also durchaus, gezielt vorzugehen. Sie wählen bewusst, wen Sie ansprechen, und schreiben eine sehr relevante Nachricht. Innerhalb von Teams werden Credits manchmal geteilt, sodass Sie sie flexibler für die wichtigsten Prioritäten einsetzen können.
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Was ist LinkedIn InMail bei Kosten, Grenzen und Regeln?
Die Kosten für LinkedIn InMail sind in Ihrem Abonnement enthalten. Sie zahlen also nicht pro Nachricht, sondern für den Zugang zum System inklusive einer festen Anzahl an Credits.
Außerdem gelten klare Grenzen für LinkedIn InMail. Die Betreffzeile ist immer verpflichtend und darf maximal rund 200 Zeichen enthalten. Die Nachricht selbst kann bis zu etwa 1900 Zeichen lang sein. Trotzdem funktionieren kurze Nachrichten in der Regel besser, weil sie sich viel schneller überfliegen lassen.
Einen Anhang zu einer LinkedIn InMail hinzuzufügen ist manchmal möglich, aber die Kernbotschaft muss wirklich in Ihrem Text stehen. Die ersten paar Sätze entscheiden nämlich, ob jemand überhaupt weiterliest.
Das Tracking einer LinkedIn InMail bleibt übrigens recht begrenzt. Sie sehen zwar, ob eine Nachricht erfolgreich gesendet wurde und ob eine Antwort kommt, aber es ist kein E-Mail-Marketing-Tool mit umfangreichen Statistiken.
Was ist LinkedIn InMail bei Open- und Antwortquoten?
Die durchschnittliche Öffnungsrate einer LinkedIn InMail liegt irgendwo zwischen 45 und 55 Prozent. Die Antwortquote bei LinkedIn InMail schwankt oft zwischen 10 und 18 Prozent. Bedenken Sie aber, dass dies Richtwerte sind und keine festen Garantien.
Letztlich sind Antworten viel wichtiger als Öffnungen. Dass jemand eine Nachricht öffnet, sagt nämlich wenig aus, wenn keine Handlung folgt. Genau deshalb liegt der Fokus stark auf gutem Inhalt und Relevanz.
Die ersten zwei Sätze machen absolut den Unterschied. Wenn diese gut auf die Erfahrung des Empfängers eingehen, steigt die Chance auf eine Antwort sofort. Für einen etwas breiteren Kontext nutzen wir oft aktuelle Recruiting-Statistiken, um Leistungen miteinander zu vergleichen.
Was ist LinkedIn InMail und wie schreiben Sie Nachrichten, die eine Antwort bekommen?
Eine schwache InMail ist oft viel zu allgemein formuliert. Es fehlt ein klarer Anlass und die Botschaft bleibt zu vage. Dadurch springt der Leser fast sofort ab.
Ein Beispiel für eine schlechte Nachricht:
„Hallo, ich habe eine interessante Position für Sie. Lassen Sie mich kurz wissen, ob Sie daran interessiert sind.“
Eine solche Nachricht lässt jede Form von Kontext vermissen und gibt dem Empfänger keinerlei Grund zu antworten.
Eine starke Nachricht ist dagegen konkret und persönlich. Sie zeigen direkt, warum Sie gerade diese Person ansprechen, und stellen eine klare Frage.
Ein Beispiel für eine gute Nachricht:
„Hallo Markus, ich habe gesehen, dass Sie viel Erfahrung mit Supply-Chain-Optimierung im Einzelhandel haben. Für eine Rolle im Raum München suchen wir jemanden, der genau diesen Prozess in die richtigen Bahnen lenkt. Hätten Sie Interesse an einem kurzen, unverbindlichen Kennenlerngespräch von zehn Minuten?“
Wir sehen in der Praxis, dass das richtige Timing enorm hilft. Versenden Sie Ihre Nachrichten am besten morgens an regulären Werktagen. Planen Sie außerdem immer eine Nachfassaktion ein, da eine einmalige Nachricht oft nicht ausreicht.
Möchten Sie diesen Prozess schneller verbessern? Dann können Sie selbst eine InMail schreiben lassen auf Basis konkreter Profilinformationen. Das hilft Ihnen, die Struktur und den Ton Ihrer Nachrichten konsistent zu halten.
Wann LinkedIn InMail nicht die beste Wahl ist
InMail funktioniert deutlich schlechter bei breitem Outreach ohne klare Segmentierung. Sie verbrauchen so sehr schnell Credits, ohne dass dem greifbare Ergebnisse gegenüberstehen.
Wenn jemand bereits etwas involviert ist oder Ihr Profil bereits kennt, funktioniert eine reguläre Kontaktanfrage oft deutlich besser. Das wirkt etwas weniger direkt und senkt dadurch die Hürde für eine Annahme.
Arbeiten Sie regelmäßig mit großen Volumen, hilft ein strukturierter Ansatz. Auf unserer Seite über das Arbeiten mit InMail in großem Umfang zeigen wir ausführlich, wie erfolgreiche Teams das organisieren.
Wie wir InMails persönlicher und schneller machen
Das Schreiben guter InMails kostet schlicht Zeit, einfach weil Sie die Nachrichten gut personalisieren müssen. Deshalb arbeiten wir immer mit einer festen, effizienten Vorgehensweise innerhalb von LinkedIn Recruiter. Das sorgt für Tempo, ohne dass dies auch nur ansatzweise auf Kosten der Qualität geht.
In unserem InMail-Workflow in LinkedIn Recruiter sehen Sie genau, wie Nachrichten logisch aufgebaut werden und nahtlos auf das Profil des Kandidaten abgestimmt sind. Dadurch bleibt der Ton immer persönlich und relevant.
In einem Praxisfall mit InMail-Ergebnissen zeigen wir außerdem, was dieser Ansatz unterm Strich für Output und Antwortrate bedeutet.
Häufig gestellte Fragen zu LinkedIn InMail
Was ist LinkedIn InMail und wer kann es nutzen?
LinkedIn InMail ist eine spezifische Funktion innerhalb der Premium- und Recruiter-Abonnements. Recruiter und Sourcer nutzen es mit Abstand am häufigsten, aber auch Sales-Profis setzen es regelmäßig ein.
Ist LinkedIn InMail kostenlos?
Nein, Sie zahlen dafür über ein Abonnement. Je nach Abonnement erhalten Sie monatlich eine feste Anzahl an Credits zur Verfügung.
Wie viele InMail-Credits bekommen Sie pro Monat?
Mit Recruiter Lite erhalten Sie meist rund dreißig Credits. Haben Sie einen vollständigen Recruiter-Seat, bekommen Sie oft zwischen 100 und 150 Credits pro Monat zugewiesen.
Bekommen Sie bei einer Antwort immer einen Credit zurück?
In den meisten Fällen ja, sofern die Antwort des Kandidaten innerhalb der von LinkedIn festgelegten Frist erfolgt.
Funktioniert LinkedIn InMail auch ohne Recruiter-Account?
Ja, mit manchen regulären Premium-Accounts können Sie ebenfalls InMails senden. Sie bekommen in dem Fall allerdings deutlich weniger Credits und verfügen über weniger fortgeschrittene Funktionen.
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