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7 Min. Lesezeit

Guten Prompt schreiben: Schritt-für-Schritt-Anleitung für bessere KI-Texte

Schritt für Schritt einen guten Prompt schreiben für ChatGPT, Gemini oder LinkedIn-Outreach. Inklusive Beispielprompts, die Sie direkt nutzen können.

Guten Prompt schreiben: Anleitung (2026)
Das Wichtigste

Ein guter Prompt enthält vier Elemente: Rolle, Zielgruppe, Ziel und Tone of Voice. Je genauer Ihre Vorgaben, desto präziser der KI-Output.

0Lernkurve mit Elvatix
4zentrale Prompt-Elemente
99%Genauigkeit bei Rolle und Profil
100%sichere LinkedIn-Kommunikation

Einen guten Prompt zu schreiben bedeutet, der KI klare, spezifische und nutzbare Anweisungen zu geben. Dadurch erhalten Sie kürzere, persönlichere und wirksamere Texte, die zu Ihrem Ziel, Ihrem Ton und Ihrer Zielgruppe passen. Gerade bei LinkedIn-Nachrichten wie Einladungen und InMails verhindert das Vagheit, Überflüssiges und generische Sätze.

In diesem Artikel lernen Sie, wie Sie in sechs Schritten einen guten Prompt erstellen. Mit Beispielen, Erläuterungen pro Prompttyp und Tipps, wie Sie diesen Ansatz in Ihrem Team skalieren.

  • Ein guter Prompt beginnt mit einem klaren Ziel und einem erkennbaren Kontext.
  • Nennen Sie immer Einschränkungen wie Länge, Ton und Anzahl der Versionen.
  • Passen Sie Ihren Prompt an den Nachrichtentyp an: Eine Einladung funktioniert anders als eine InMail.
  • Nutzen Sie Variablen wie {Funktion} oder {Anlass}, um Prompts wiederverwendbar zu machen.
  • Messen Sie, was funktioniert, und speichern Sie erfolgreiche Prompts als Vorlage.

Warum ein guter Prompt Ihr Outreach verbessert

Ein Prompt ist die Anweisung, die Sie einem KI-System wie ChatGPT geben. Für Recruiter bedeutet das: ein klarer Auftrag, mit dem die KI eine Nachricht schreibt, die persönlich, relevant und kurz ist. Zum Beispiel: "Schreibe eine informelle LinkedIn-Einladung für einen Backend-Entwickler, der auf GitHub aktiv ist."

Vielen Prompts fehlt Kontext oder Klarheit. Denken Sie an Aufträge wie "Schreib einen netten Follow-up." Die KI weiß dann nicht, was die Nachricht erreichen soll, wer der Empfänger ist und wie lang sie sein darf. Dadurch entstehen ungerichtete Texte, die zu lang, zu formell oder zu vage sind. Für effektive KI-Unterstützung ist Präzision nötig.

Gute Prompts geben der KI Halt. Sie geben das richtige Ziel, den richtigen Ton und relevante Informationen ein. Das liefert Output, der besser performt und weniger Korrektur erfordert. Deshalb ist es klug, von einer festen Struktur auszugehen.

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Schritt-für-Schritt-Plan für einen guten Prompt

Nutzen Sie diese sechs Schritte, um konsequent Prompts zu erstellen, die funktionieren. Das hilft auch Ihrem Team, auf dieselbe Weise mit KI zu arbeiten.

1. Ziel

Geben Sie einen Auftrag. Zum Beispiel: "Schreibe eine kurze, informelle Einladung." Vermeiden Sie mehrere Ziele in einem Prompt. So bleibt der Output fokussiert.

2. Kontext

Für wen ist die Nachricht gedacht, und warum gerade jetzt? Nutzen Sie Profilinformationen als Aufhänger. Zum Beispiel: "Der Data Engineer arbeitet bei SAP und hat gestern über skalierbare Systeme gepostet."

3. Aufgabe

Was soll die KI berücksichtigen? Denken Sie an: eine Frage stellen, auf eine gemeinsame Vergangenheit verweisen oder einen Grund für den Kontakt nennen. Beschreiben Sie das klar.

4. Einschränkungen

Setzen Sie Grenzen bei Stil, Ton und Länge. Zum Beispiel: "Nutze einen freundlichen Ton und maximal 250 Zeichen. Deutsch auf B1-Niveau."

5. Outputform

Seien Sie konkret darüber, was Sie erwarten. Zum Beispiel: "Gib 2 Versionen einer Einladung und 1 InMail. Alle mit natürlichem Ton und ohne Fachjargon."

6. Varianten vergleichen

Ein guter Prompt lässt Raum für A/B-Tests. Indem Sie mehrere Optionen anfragen, können Sie messen, was am besten funktioniert, und dies später wiederverwenden.

Diesen Ansatz können Sie über feste Anweisungen und Vorlagen festhalten. Damit sorgen Sie dafür, dass jeder in Ihrem Team die KI auf dieselbe Weise einsetzt, mit Kontrolle über Ton und Format.

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Beispielprompt für Einladungen und InMails

LinkedIn kennt verschiedene Arten von Nachrichten. Eine Kontaktanfrage muss innerhalb von 250 Zeichen ins Auge fallen. Eine InMail bietet etwas mehr Kontext. Unten sehen Sie pro Typ einen Beispielprompt mit Beispieltext.

1. Prompt für Kontaktanfrage

"Schreibe eine kurze Kontaktnachricht an einen Frontend-Entwickler, der gerade über UX gepostet hat. Halte es freundlich, stelle eine Frage, maximal 250 Zeichen. Sprachniveau B1."

Beispieltext

"Toller Post über UX letzte Woche! Wie setzt ihr das im Team um? Würde mich freuen, mit dir zu connecten."

2. Prompt für InMail

"Erstelle eine InMail in natürlichem Deutsch für einen Data Engineer bei SAP. Starte mit einem gemeinsamen Arbeitgeber. Ton: neugierig. Ende mit einer Einladung zum Gespräch. Maximal 500 Zeichen."

Beispieltext

"Wir haben beide bei N26 gearbeitet, sehe ich. Mich interessiert, wie du deinen Wachstumspfad siehst. Ich selbst arbeite jetzt mit Data-Teams. Lust, kurz darüber zu telefonieren?"

Wie Sie sehen, passt sich der Ton stets dem Kanal an. Eine Kontaktanfrage muss schnell punkten. Eine InMail baut ruhig auf die Frage hin auf. Möchten Sie Prompts direkt in Ihrer Arbeitsumgebung nutzen? Sehen Sie sich an, wie Sie Prompts im LinkedIn-Flow einsetzen.

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So funktioniert es
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Ein guter Prompt bedeutet auch Personalisierung in großem Maßstab

Wer viele KI-Nachrichten erstellt, will Geschwindigkeit mit Personalisierung kombinieren. Das gelingt über Prompt-Variablen wie {Funktion}, {Anlass} oder {Frage}. Damit erstellen Sie maßgeschneiderte Texte, ohne alles neu zu formulieren. Zum Beispiel:

"Schreibe eine Einladung an einen/eine {Funktion}, der/die gerade über {Thema} gepostet hat. Halte es persönlich und füge eine offene Frage zu {Aufhänger} hinzu."

Füllen Sie diese Variablen jedes Mal mit Profilinformationen. Achten Sie auf Dinge wie aktuelle Posts, gemeinsame Kontakte oder Arbeitgeber. Je konkreter der Input, desto relevanter die Nachricht.

Außerdem soll der Ton konsistent sein. Geben Sie deshalb an, ob Sie einen freundlichen, formellen oder neugierigen Ton suchen. So bleibt Ihr Stil erkennbar, auch bei mehreren Teammitgliedern. Dieser Ansatz passt gut zu allen, die mit KI im großen Maßstab arbeiten wollen. Lesen Sie mehr über die Anwendung für Personalvermittler.

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Testen, verbessern und bewahren, was funktioniert

Einen guten Prompt zu schreiben bedeutet mehr als ein einmaliger Versuch. Sie verbessern den Prozess durch systematisches Testen. Fordern Sie mehrere Textversionen an und messen Sie, welche am besten performt. Denken Sie an den Prozentsatz der Kontakte, die annehmen, oder die Anzahl der Reaktionen auf InMails.

Sie lernen zum Beispiel, dass kurze Eröffnungssätze mit einer offenen Frage besser funktionieren als Allgemeinheiten. Oder dass eine Einladung mit Profilaufhänger mehr auffällt als ohne. Speichern Sie erfolgreiche Versionen als Vorlage und bauen Sie eine eigene Bibliothek wirksamer Prompts auf.

Ein konkretes Beispiel sehen Sie in dieser Fallstudie aus der Praxis. Dort entdecken Sie, wie kleine Anpassungen in Prompts zu mehr Reaktionen und weniger nachträglichen Korrekturen führten.

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Häufige Fehler beim Schreiben eines guten Prompts

Nutzen Sie diese Checkliste, um typische Fehler zu vermeiden und Ihre Prompts stärker zu machen:

  • Keine Längenbeschränkung: Nachrichten werden zu lang oder zu formell.
  • Mehrere Ziele gleichzeitig: der KI fehlt Fokus im Output.
  • Keine klare Botschaft oder Aufforderung zum Kontakt.
  • Kein Beispieloutput angefragt: schwer zu beurteilen, ob es funktioniert.
  • Kein Tone of Voice angegeben: die KI wechselt zwischen Stilen.
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Einfach anfangen und skalierbar wachsen

Sie müssen nicht alles gleichzeitig angehen. Beginnen Sie mit einem klaren Prompt für eine Rolle oder Zielgruppe. Lassen Sie die KI zwei Versionen schreiben: eine für eine Einladung, eine für eine InMail. Testen Sie diese eine Woche lang. Auf Basis der Ergebnisse wählen Sie den bestperformenden Prompt und wenden ihn weiter an.

So bauen Sie Schritt für Schritt einen Ansatz auf, der skalierbar und persönlich bleibt. Möchten Sie damit in Ihrem Team starten? Fordern Sie eine kurze Demo an oder stellen Sie Ihre Frage. Wir zeigen Ihnen gerne, wie dieser Prozess Ihren Outreach smarter macht.

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Häufig gestellte Fragen

Was ist ein guter Prompt beim Einsatz von KI im Recruiting?

Ein guter Prompt enthält ein klares Ziel, Kontext über den Empfänger, eine konkrete Aufgabe, Stil- und Längenbeschränkungen sowie Anweisungen zur gewünschten Outputform. Je spezifischer der Input, desto nutzbarer der KI-Output.

Wie lang sollte ein Prompt für eine LinkedIn-Einladung sein?

Ein klarer Prompt für eine Kontaktanfrage auf LinkedIn ist oft ein bis zwei Zeilen lang. Geben Sie den Rollentyp, den Profilaufhänger, den Ton (z. B. freundlich) an und begrenzen Sie die Länge des Endergebnisses auf 250 Zeichen.

Warum ist die Angabe des Tons in einem Prompt wichtig?

Der Ton sorgt für Konsistenz. Ohne Anweisungen kann die KI formell oder distanziert klingen. Indem Sie "freundlich" oder "natürlich" angeben, passt der Output besser zu Ihrer Botschaft und Zielgruppe.

Was können Sie mit gut performenden Prompts tun?

Speichern Sie erfolgreiche Prompts als Vorlagen. Kennzeichnen Sie sie nach Zielgruppe oder Nachrichtentyp. So können Sie sie wiederverwenden, einfach im Team teilen und schneller auf Basis von Testergebnissen nachjustieren.

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